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Neustadt Vortrag zu Frauenrechts-Projekt in Nicaragua
Umland Neustadt Vortrag zu Frauenrechts-Projekt in Nicaragua
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17:40 05.12.2018
Marie-Theres Crone organisiert den Vortrag im Eine-Welt-Laden mit. Quelle: Benjamin Behrens
Neustadt

Von ihrem winzigen Büro in Nicaraguas Hauptstadt Managua aus kämpft Gladys Holmes Perez für Gerechtigkeit. Zur ihr kommen Frauen die vergewaltigt wurden, die geschlagen werden oder die bettelarm sind. Die Leiterin des Frauenrechts-Projekts „Miriam Managua“ sollte eigentlich am Sonnabend, 8. Dezember im Eine-Welt-Laden in der Mittelstraße von ihrer Arbeit berichten. Doch der Lateinamerikanerin wurde die Ausreise verweigert. „Es ist im Augenblick sehr unruhig in Nicaragua“, sagt Marie-Theres Crone.

In diesem Umfeld arbeitet Gladys Holmes Perez. Mit 16 Jahren begann sie ein Jura-Studium. „Ich habe gelernt, mir selbst und meinen Fähigkeiten zu vertrauen. Ich habe gelernt, welche Rechte ich als Frau habe und dass ich nicht alles hinnehmen muss“, sagt die Perez über sich und ihre Arbeit. Sie leitet das Büro der Organisation „Miriam-Bildungsprojekt zur Frauenförderung“ in Nicaragua. Und auch wenn die mutige Frau nicht selbst kommen kann, Dr. Doris Huber wird sie vertreten, so gut es geht. Huber gründete 1989 das Miriam-Projekt in Nicaragua mit und ist Geschäftsführerin der gleichnamigen Frauenrechts-Organisation Miriam in Österreich.

Ihr Vortrag gehört zur Adventia-Weihnachtsaktion. Die Hilfsorganisation Adventia arbeitet in Südamerika und wird von der katholischen Kirche getragen. Der Vortrag beginnt um 15 Uhr im Eine-Welt-Laden, Mittelstraße 19. Ab 18 Uhr ist Huber dann noch im Gemeindehaus Poggenhagen zu Gast. Weitere Termine sind am 9. Dezember, um 9 Uhr bei der Kirchengemeinde Herz Jesu in Hagen und um 10.30 Uhr in der Gemeinde St. Peter und Paul in Neustadt.

Fairtrade-Laden plant die Adventszeit

Das Team des Fair-Trade-Geschäfts plant den Advent, auch im kommenden Jahr gibt es Projekte. „Wir bereiten uns gerade auf das Weihnachtsgeschäft vor“, sagt Crone. Neu im Programm sind „echte Nikoläuse“, wie Crone sagt. Die aus fair gehandeltem Zucker und Kakao hergestellte Schokoladenfigur hält tatsächlich einen Krummstab und trägt die typische Bischofsmütze. Das passt zu seinem historischen Vorbild, dem Heiligen Nikolaus von Myra. Im Januar solle außerdem die Neustädterin Jannika Wunder von ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bei einer Kirchengemeinde in Afrika berichten. Ein Termin wird gesucht.

Von Benjamin Behrens

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