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Neustadt Erste Planung für Sporthalle am Gymnasium liegt vor
Umland Neustadt Erste Planung für Sporthalle am Gymnasium liegt vor
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12:34 29.06.2018
Die alte Sporthalle ist marode, soll ersetzt werden. Quelle: McCann
Neustadt

Keine Ferien für die Politik in Neustadt: Die Stadtverwaltung hat die lang erwarteten Rahmenpläne für den Bau einer neuen Sporthalle am Gymnasium vorgelegt, in einer gemeinsamen Sondersitzung beschäftigen sich am Dienstag, 3. Juli, (18 Uhr im Sitzungssaal, Nienburger Straße 31) Ortsrat Neustadt, Kultur- und Sport-, sowie Schulausschuss damit.

Das Konzept ist mit der Schule und dem TSV Neustadt als vorrangige Nutzer abgestimmt, demnach soll die neue Halle drei Spielfelder bekommen, die auch einzeln unterteilbar sind, außerdem eine mobile Tribüne für 400 Zuschauer. Auch die Temps Shooters, die erfolgreiche Basketballmannschaft des TSV, sollen in der neuen Halle wieder ihre Heimspiele bestreiten können, wie einst vor Sperrung in der maroden alten Halle. Weiter gehören ein Seminarraum, ein Gymnastikraum und ein Kiosk zum geplanten Programm. Umkleiden, Sanitärbereich, Lehrerzimmer und Technikflächen ergäben sich aus Bedarfen und gesetzlichen Regeln, heißt es.

Das ergibt eine Nutzfläche von knapp 2000 Quadratmetern, 51 Parkplätze gehören zum Konzept. Eine erste Kostenschätzung aus dem Jahr 2016 lautete auf 4,3 Millionen Euro –die neue setzt mit knapp 6,7 Millionen deutlich höher an. Der Gymnastikraum (276.000 Euro), die Tribüne (rund 160.000 Euro) und der Kiosk (46.000 Euro) wären dem Papier zufolge eher dem TSV zuzurechnen, auch wenn das Gymnasium ebenfalls Interesse signalisiert hat, sie ebenfalls zu nutzen.

In der weiteren Planung sei festzulegen, ob diese Räume errichtet werden sollen, heißt es. Alte Pläne, der TSV könnte die Halle bauen und der Stadt vermieten, sind vom Tisch, ebensowenig steht eine Kostenbeteiligung des Vereins zur Debatte, wie dessen Vorsitzender Riko Luiking sagt. Er sei aber zuversichtlich, dass die Politik dem Konzept zustimmt.

Stadt, Schule und Verein haben sich geeinigt, der Platz der alten Halle sei gut geeignet, um auch die neue zu bauen. Bedacht werden müsse, dass das noch ausstehende Gesamtkonzept für ein neues Schulzentrum möglichst wenig eingeschränkt wird. Dafür wird neben dem Standort der alten Schulgebäude auch das Grundstück genutzt werden, auf dem noch das alte Hallenbad steht. Dieses wird abgerissen, die Übergabestation für die gemeinsame Wärmeversorgung aus der alten Halle ausgelagert. Die Unterrichtscontainer, die noch neben der Halle stehen, müssten auf dem Schulgelände umgestellt werden, die Halle so platziert, dass wenig Grundstücksfläche verbraucht und sich das neue Schulzentrum in Richtung Lindenstraße weiterentwickeln kann.

Ein Antrag auf Fördergeld sei bereits abgelehnt worden, sagte Stadtsprecherin Kathrin Kühling. Man hoffe nun auf den Anteil am VW-Strafgeld, den die Landesregierung für die Sanierung von Sportstätten bestimmt habe. Nachdem sich etliche Abstimmungprozesse länger hingezogen haben als geplant, sei allerdings nicht mehr in diesem Jahr mit dem Baubeginn zu rechnen.

Von Kathrin Götze

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