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Geht es jetzt an die freiwilligen Leistungen?

Pattensen Geht es jetzt an die freiwilligen Leistungen?

In der Spardebatte in Pattensen sind jetzt die sogenannten freiwilligen Leistungen in den Blickpunkt gerückt. Dazu gehört zum Beispiel das Bad. In der Sitzung des Bauausschusses hatte der Bündnisgrüne Michael Drewes vorgeschlagen, einen Blick auf die freiwilligen Etatposten zu werfen.

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Die öffentlichen Beratungen über den Haushalt 2018 haben begonnen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Der von Bürgermeisterin Ramona Schumann im vergangenen Monat vorgelegte Haushaltsentwurf 2018 weist Erträge von 26,6 Millionen Euro und Aufwendungen von 30,9 Millionen Euro aus. Das Defizit beträgt 4,3 Millionen Euro. "Wir müssen die Ausgaben und Einnahmen wieder mehr in Einklang bringen", sagte Drewes. Er schlug deshalb vor, sich die sogenannten freiwilligen Leistungen einmal genauer anzuschauen. Diese sind in dem Entwurf mit rund einer Million Euro veranschlagt. "Möglicherweise ist es besser, hier zu kürzen, als dringend notwendige Bauvorhaben zu verschieben", sagte er.

Zu den freiwilligen Leistungen gehört unter anderem die Unterstützung für das Pattenser Bad wie auch das Angebot von Ganztagsschulen. Kämmerin Heike Hessenkamp erläuterte, dass sämtliche Kosten für die freiwilligen Leistungen in dem Haushaltssicherungsbericht aufgeschlüsselt sind, den die Verwaltung im Oktober vorlegen will. Grundsätzlich stünden alle freiwilligen Leistungen zur Disposition.

Die weiteren Mitglieder des Ausschusses gingen auf Drewes' Vorschlag noch nicht weiter ein. Die einhellige Meinung der Ratspolitiker war, dass sie - bezogen auf die auf die im Entwurf ausgewiesenen Positionen der Bereiche Hoch- und Tiefbau - zufrieden sind.

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