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00:42 31.05.2018
Fünf Fahrzeuge werden an der B3 bei Schulenburg zusammengeschoben. Quelle: Torsten Lippelt
Schulenburg/Gestorf

Noch ist einiges ungeklärt rund um den schweren Unfall am Sonntagmittag an der Bundesstraße 3 bei Schulenburg. Dabei waren fünf Fahrzeuge ineinander geschoben worden. Sieben Personen wurden leicht verletzt, vier von ihnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Wie es den Verletzten geht, konnte die Polizei gestern nicht sagen, auch die Schadenshöhe konnte die Polizei noch nicht nennen.

Der Unfall ereignete sich an der B3 im Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Landesstraße 460 zwischen Schulenburg und Gestorf und der Kreuzung mit der Kreisstraße 204 zwischen Schulenburg und Adensen (Landkreis Hildesheim). Gegen 13.30 Uhr fuhr nach Angaben des Polizeikommisasariats Springe auf der Fahrbahn in Richtung Hannover ein Geländewagen der Marke Ford Excursion ungebremst in vier hintereinander wartende Fahrzeuge.

Der Ford mit einem Gewicht von etwa 3,5 Tonnen schob die Fahrzeuge ineinander. Das Fahrzeug, in das der Ford direkt hineingerast war, wurde komplett zertrümmert. Nur, weil der Fahrer des in Hannover gemeldeten Daimler Benz allein im Wagen saß und die Rückbank leer war, bliebt es auch in diesem Fall bei einer leichten Verletzung, vermutete ein Augenzeuge. Durch die umher fliegenden Trümmerteile wurde auch ein BMW beschädigt, der auf der Gegenfahrbahn unterwegs war.

Am Steuer des Ford, der laut Polizei den Unfall verursacht hat, saß ein 58-Jähriger aus Elze. Er soll angegeben haben, dass er glaubte, die Fahrzeuge vor ihm seien in Bewegung. Tatsächlich aber wollte der Fahrer des ersten haltenden Autos nach links in einen Feldweg einbiegen, um an einem Stand am Feldrand frische Erdbeeren zu kaufen. Neben dem Ford, dem Daimler Benz und dem BMW waren ein weiterer in Hannover angemeldeter Daimler Benz beteiligt, ein in Hannover gemeldeter Toyota sowie ein VW Eos aus Cuxhaven.

Die B3 wurde während der Unfallaufnahme und dem Einsatz von mehreren Rettungswagen für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Schulenburg umgeleitet. Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Gestorf mit insgesamt 17 Feuerwehrleuten und mehreren Fahrzeugen. Auch die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Schulenburg wurden über ihre Meldegeräte und mit Vollalarm in Bereitschaft gesetzt, mussten dann aber nicht ausrücken.

Von Kim Gallop und Tobias Morchner

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