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Sanierung der Grundschule wird vorbereitet

Pattensen-Mitte Sanierung der Grundschule wird vorbereitet

Das Großprojekt Sanierung der Grundschule Marienstraße soll zügig voran gehen. Und sorgt immer wieder für Unstimmigkeiten zwischen Verwaltung und Politik.

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Die Vorbereitung zur Sanierung der Grundschule Pattensen läuft.
 

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte.   Die Sanierung und Erweiterung der Grundschule an der Marienstraße in Pattensen-Mitte ist das nächste Großprojekt der Stadt. Zur Begleitung  ist eine Arbeits- und eine Lenkungsgruppe gegründet worden. In den Gruppen sitzen Vertreter von Stadt, Politik, Schulvorstand sowie von dem Planungsbüro, dass das 12-Millionen-Euro-Projekt begleitet.

„Wir wollen bald starten“, bekräftigte jetzt Axel Müller, Erster Stadtrat von Pattensen und Leiter des Baubereichs. Das erste Gespräch mit dem Planungsbüro sei für die kommende Woche geplant. Das Büro wird die Ausschreibung und die Vergabe der umfangreichen Bauarbeiten betreuen.

„Wir wollen Ende des Jahres einen Totalunternehmer beauftragen“, sagte Müller. „Und die Zeit vergeht schnell.“ Deshalb sei es wichtig, einen Zeitplan aufzustellen – auch für die Sitzungen der Arbeitsgruppe und der Lenkungsgruppe.

Die vieldiskutierte Sanierung und Erweiterung der Grundschule Marienstraße sorgt immer wieder für Unstimmigkeiten. Jüngst wollte etwas die CDU vom Rat beschließen lassen, wen und wann die Stadtverwaltung über die Planungs- und später die Baufortschritte zu unterrichten habe. Letztlich beschloss die Ratsmehrheit, dass regelmäßig im Bau- und im Schulausschuss berichtet werden soll.

Der CDU ging es hauptsächlich darum - wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jonas Soluk erläuterte -, durch einen besseren Informationsfluss solche Pannen wie bei der Regalbestellung für die KGS zu vermeiden. Bürgermeisterin Ramona Schumann sagte, dass im Fall der Grundschule sowohl in der Arbeits- als auch in der Lenkungsgruppe Vertreter der Ratsfraktionen sitzen. Damit sei eine umfassende Information innerhalb der Ratsfraktionen möglich. Schumann wollte unter anderem vermeiden, dass die Verwaltungsmitarbeiter in noch mehr Ausschüssen oder anderen Gremien sitzen müssen.

Offen blieb noch eine Frage, die SPD-Ratsmitglied Jörg Walkowiak zur Sprache brachte: Er gab zu bedenken, dass die Sitzungen der Arbeits- und der Lenkungsgruppe verbraulich sind – gerade, wenn es um die Auftragsvergabe geht. „Aber die Ratsmitglieder sollen in den Fraktionen berichten. Was denn?“ , fragte er. Das soll nach Auskunft der Bürgermeisterin nochmal intern in den Fraktionen und im Rat besprochen und genau festgelegt werden.

Von Kim Gallop

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