Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Ortsrat fordert Sanierung des Pumpwerks
Umland Pattensen Nachrichten Ortsrat fordert Sanierung des Pumpwerks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 01.05.2017
Von Tobias Lehmann
Der Ortsrat Koldingen warnt: Ohne Sanierung des Pumpwerks droht auf der B443 eine Überschwemmung. Quelle: Tobias Lehmann
Anzeige
Koldingen

Die Verwaltung hat in dem Nachtragshaushalt für dieses Jahr die Streichungen mehrere Projekte vorgeschlagen. Darunter ist auch der Umbau und die Erweiterung des Regenwasserpumpwerks in Koldingen für 95.000 Euro. "Das werden wir nicht schlucken", sagte Monika Schmalkuche (SPD) in der Sitzung des Ortsrates am Donnerstagabend. Das Projekt ist bereits einmal verschoben wurden, obwohl bereits eine Baugenehmigung vorliegt. Schmalkuche bat die Verwaltung zunächst zu prüfen, ob diese 2018 auch noch Bestand hat. "Wenn es auf der B443 zu einer Überschwemmung kommt, haben wir ein Problem", sagte Schmalkuche. Alle fünf Ortsratsmitglieder stimmten dafür, die Mittel für das Pumpwerk nicht zu streichen.

Der Antrag des CDU-Stadtverbandes zum Nachtragshaushalt wurde lediglich von den drei CDU-Mitgliedern befürwortet, die beiden SPD-Vertreter lehnten ihn ab. In dem Antrag geht es darum, dass die Mittel für die Sanierung der Grundschule Pattensen in Höhe von 6,4 Millionen Euro nicht gestrichen werden. Anja Biber (CDU), die ebenfalls Vorsitzende des Elternrates der Grundschule ist, sagte, dass mit dem Geld Optionen für die Stadt offen bleiben. So könne zum Beispiel eine mögliche Sanierung noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden, wenn der Beschluss dazu gefällt wird. Im nächsten Jahr müsse erst wieder gewartet werden, bis der Haushalt genehmigt ist.

Schmalkuche sagte, dass aufgrund unerwarteter Kostensteigerung bei der geplanten Sanierung jetzt auch über Alternativen nachgedacht werden müssten wie zum Beispiel einem Neubau. Bevor es keine konkreten Zahlen dazu gebe, werde die SPD-Ortsratsfraktion nicht zustimmen.

Stadtentwicklungskonzept: In der Abstimmung über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) konnte sich die SPD nicht durchsetzen. Die Verwaltung hatte das Konzept vorgeschlagen und beantragt, dass dafür 50.000 Euro in den Nachtragshaushalt und weitere 10.000 Euro in den Haushalt 2018 eingestellt werden. Frank Rathmann (SPD) sagte, dass seine Partei das Konzept als wegweisend für die nächsten Jahre ansieht. Es sei auch Grundlage für Investoren, um Fördermittel beim Bund oder Land zu beantragen. Schmalkuche ergänzte, dass es erstmals auch ein Entwicklungskonzept für die ganze Stadt sei. "Sonst wird alles wieder nur häppchenweise geplant", sagte sie.

Astrid Schunder (CDU) entgegnete, dass sie sich Sorgen um die Kosten mache. "Die Stadt hat so viele Baustellen, die zunächst wichtiger sind", sagte sie. Darunter fallen zum Beispiel die sanierungsbedürftigen Grundschulen in Pattensen-Mitte und Schulenburg. Auch Ortsbürgermeister Marco Weber (CDU) bezeichnete den Zeitpunkt zur Erstellung des ISEK als unglücklich. Die drei CDU-Mitglieder sahen aber auch die Vorteile und wollten das Projekt nicht ablehnen. Sie setzten durch, dass es im Ortsrat als behandelt angesehen wird, so dass die weiteren politischen Gremien der Stadt darüber entscheiden können.

Pattenser können sich im Mai das Lastenrad Hannah kostenlos für maximal drei Tage über das Online-Portal hannah-lastenrad.de ausleihen. In der Zeit ist es zum Beispiel möglich, beim Einkauf auf das Auto verzichten, sagte ADFC-Vorstandsmitglied Matthias Peuker.

Tobias Lehmann 01.05.2017

Es ist im Süden Hannovers inzwischen Tradition, dass am Maifeiertag historische Straßenbahnen zwischen Laatzen, Gleidingen und Sarstedt pendeln. Auch in diesem Jahr werden wieder zwei alte Züge aus der Geschichte der Üstra als "Maibaumexpress“ verkehren.

Johannes Dorndorf 01.05.2017

„Du bist und bleibst ein Vorbild.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Claus Schacht dem früheren Jugendwart der Stadtfeuerwehr Horst Wlodarski die silberne Ehrennadel der Stadt Hemmingen überreicht. Wlodarski war 28 Jahre in der Jugendarbeit tätig. Den Feuerwehrdienst versah er 43 Jahre lang.

Andreas Zimmer 01.05.2017
Anzeige