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Nachrichten Mit Plakaten gegen Südlink
Umland Pattensen Nachrichten Mit Plakaten gegen Südlink
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00:21 25.10.2014
Von Kim Gallop
Wehren sich mit plakativen Mitteln gegen die Südlink-Trasse: Karl-Heinz Iwannek (von links), Arndt Brinkmann und Klaus Iffland aus Schulenburg. Quelle: Gallop
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Schulenburg

Klare Worte und Symbole haben jetzt drei Gegner der Stromtrasse Südlink gewählt: „SuedLink nein danke“ steht auf den Plakaten, das Bild einer Stromleitung ist durchgestrichen. Über die angezeigte Internetadresse Monstertrassen.de gibt es weitere Informationen.

Drei Schulenburger - Karl-Heinz Iwannek, Klaus Iffland und Arndt Brinkmann - haben die großen Schilder entworfen. Mitglieder des Ortsrats Schulenburg haben sie am Ortsein- und Ortsausgang von Schulenburg aufgestellt. Nach Auskunft von Arndt Brinkmann versuchen die Trassengegner seit Monaten vom Netzbetreiber Tennet, der Bundesnetzagentur und den verantwortlichen Politikern Antworten auf ihre drängendsten Fragen zu bekommen. „Im Bereich Schulenburg wird der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von 400 Metern zur Wohnbebauung nicht eingehalten“, erläutert Brinkmann. Der Abstand werde mit 185 Metern sogar deutlich unterschritten.

Zudem seien die von Tennet verwendeten Pläne auch noch falsch: Es fehlten die Windräder, die östlich der Bundesstraße 3 verlaufen, und von den zwei vorhandenen Stromtrassen, die westlich des Dorfes verlaufen, sei in den Ausgangsplänen von Tennet nur eine Leitung erfasst. „Wenn das genauer kontrolliert werden würde, kann die neue Trasse so hier bei uns nicht gebaut werden.“ Die Protestplakate sollen noch mehr Bürger wachrütteln. Unter der genannten Internetadresse wollen die Organisatoren Informationen zu den geplanten Stromtrassen zusammentragen. Zudem sollen sich Bürgerinitiativen entlang der geplanten Trasse hier miteinander verlinken und austauschen.

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