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Nachrichten Rechenzentrum ist Pionier
Umland Pattensen Nachrichten Rechenzentrum ist Pionier
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20:23 17.08.2014
Von Kim Gallop
Vor dem Hintergrund des Postzentrums ist die Baustelle für das Rechenzentrum der Finanz Informatik (IF) im Gewerbegebiet zu erkennen. Gallop Quelle: Kim Gallop
Pattensen

In dem bisherigen Gewerbegebiet war schon seit längerer Zeit kein Platz mehr, die Stadt musste ansiedlungswillige Firmen vertrösten oder abweisen. Jetzt stehen 22 weitere Hektar zur Bebauung bereit. Der Neubau der Finanz Informatik (FI) hat Signalwirkung für das Gelingen des Projekts. Erstmals will die Stadt ihre Flächen selbst vermarkten, um damit höhere Erlöse zu erzielen. Es gäbe schon Interessensbekundungen von weiteren Firmen, teilte der Erste Stadtrat Axel Müller auf Anfrage mit. Allerdings habe die Verwaltung noch nicht mit der Vermarktung und der Erschließung begonnen. Die FI habe eine einzelne Baugenehmigung erteilt bekommen, „wegen der Bedeutung für die Region“, sagte Müller.

Die FI mit Sitz in Frankfurt ist der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Zu ihren Kunden gehören Sparkassen, Landesbanken und öffentliche Versicherer. Das Unternehmen, das mehrere Standorte hat, übernimmt den Service für 125 Millionen Konten.

Weil es sich um sehr sensible Daten handelt, ist die Bauherrin äußerst sparsam mit Informationen darüber, welche Art von Gebäude auf dem vier Hektar großen Grundstück entsteht. Auch darüber, welchen Betrag seine Firma in Pattensen investiert, wollte Sprecher Florian Schleicher aus Sicherheitsgründen keine Auskünfte erteilen.

Er teilte nur mit, dass in Pattensen das Gegenstück zu dem Rechenzentrum an der Laatzener Straße in Hannover entstehen wird. Es gehöre zur Firmenpolitik, zu jedem Rechenzentrum ein zweites als Backup zubauen. Dieses soll einspringen, falls es beim ersten Zentrum zu technischen Problemen kommt. „Die Zentren müssen einen gewissen räumlichen Abstand zu einander haben“, deshalb sei die Wahl auf Pattensen gefallen.

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