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SPD fordert Anschluss der Kreisstraße an B3

Pattensen SPD fordert Anschluss der Kreisstraße an B3

Die SPD-Ortsratsfraktion in Pattensen-Mitte fordert den Anschluss der Kreisstraße 219 (Jeinser Straße) an die B3-Ortsumgehung am Kreuzungspunkt südlich von Pattensen-Mitte. Diese wurde bereits 1990 während der Planung Ortsumgehung diskutiert, war damals allerdings politisch umstritten.

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Die Jeinser Straße wird über die Bundesstraße 3 geführt, es gibt aber keine Aus- und Abfahrten.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Laut Gerhard Dettmer, Sprecher der SPD-Ortsratsfraktion, hat die zuständige Straßenbauverwaltung beim Bau der Ortsumgehung in den neunziger Jahren hauptsächlich deshalb auf den Anschluss der Kreisstraße verzichtet, weil "Jeinser und Schulenburger Mandatsträger" dagegen waren. Sie befürchteten eine stärkere Belastung ihrer beiden Orte. Der Verkehr sollte stattdessen hauptsächlich über den Kreuzungspunkt der Bundesstraße 3 mit der Landesstraße 460 zwischen Schulenburg und Gestorf bei Thiedenwiese laufen. 

Verkehrsbelastung ist gestiegen

Die Verkehrsbelastung auf der Kreisstraße 219 wurde damals auf knapp 5000 Autos innerhalb von 24 Stunden geschätzt. Dettmer teilt in einem Antrag an die Stadtverwaltung mit, dass diese nach mehr als 25 Jahren aber deutlich gestiegen sei. Ein Anschluss der Kreisstraße an die Bundesstraße würde den innerörtlichen Verkehr in Pattensen-Mitte erheblich entlasten. Gleichzeitig werde die Ortsdurchfahrt in Jeinsen nach Einschätzung der SPD-Pattensen-Mitte kaum mehr belastet. Diejenigen, die direkt nach Jeinsen oder Schulenburg wollen, würden auch heute schon den Weg über die Kreisstraße wählen und nicht die längere Strecke über Thiedenwiese.

Auch die UWG Schulenburg hatte sich im vergangenen Jahr in ihrem Programm für die Kommunalwahl bereits für den Anschluss ausgesprochen. Die Wählergemeinschaft sieht einen Vorteil darin, noch besser an den überörtlichen Verkehr angeschlossen zu sein. 

Die Stadtverwaltung soll sich nach dem Vorschlag der SPD deshalb an das Land Niedersachsen und die Region Hannover wenden und sich für den Bau der Anschlussrampen einsetzen. Diese sollen von der Kreisstraße in Fahrtrichtung Norden zur B3 wie auch von der B3 aus Hannover kommend zur Kreisstraße gebaut werden. 

Ortsräte diskutieren am Mittwoch

Der Ortsrat wird über diesen Antrag in der Sitzung am Mittwoch, 27. September, ab 18.30 im Calenberger Hof diskutieren. Eine Stunde später beginnt die Sitzung des Ortsrats in Schulenburg im Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule. Die dort vertretene SPD-Fraktion hat ebenfalls einen Antrag für den Bereich Verkehr gestellt. 

Zustand der Leinebrücke soll geprüft werden

Die Fraktion fordert, bei der Region Hannover als zuständiger Verkehrsbehörde einen Antrag über den Zustand der Leinebrücke an der Landesstraße 460 einzureichen. Die 1751 errichtete Brücke sei aus Sicht der SPD "augenscheinlich sanierungsbedürftig", weise an einigen Stellen Absenkungen auf. Das Gutachten soll die Grundlage für die Planung weiterer Schritte zur Erhaltung der Brücke sein. Dies könne eine Gewichtsbeschränkung für den Verkehr auf 7,5 Tonnen sein, Linienverkehr ausgenommen. Langfristig sei es auch möglich, die Brücke nur noch für Fußgänger und Radfahrer freizugeben. Dann müsse für den Straßenverkehr allerdings eine neue Brücke gebaut werden, heißt es in dem Antrag der SPD.  

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