Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Schumann weist Vorwüfe des KGS-Leiters zurück

Pattensen-Mitte Schumann weist Vorwüfe des KGS-Leiters zurück

Bürgermeisterin Ramona Schumann hat zu den Vorwürfen des KGS-Leiters Andreas Lust-Rodehorst Stellung genommen. Er warf der Verwaltung fehlende Unterstützung vor. Unter anderem sollen 50 interaktive Beamer nicht funktionieren. Schumann sagte, dass die Schule Verantwortung für den Betrieb trage.

Voriger Artikel
Jeden Mittag gehen die Schüler ins Gasthaus
Nächster Artikel
Stadt lässt Wanderweg sperren

Die Regale in der Schulbibliothek der KGS sollen umgerüstet werden.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte. "Die öffentlichen Vorwürfe des KGS-Leiters haben mich etwas irritiert", sagte Schumann in der Sitzung des Finanzausschusses am Donnerstagabend. Lust-Rodehorst hatte sich unter anderem darüber beklagt, dass 50 interaktive Beamer seit Monaten nicht funktionieren. Lediglich die Projektion könne genutzt werden, aber nicht die Interaktivität. Die dafür benötigten Geräte wurden von zwei verschiedenen Firmen geliefert und konnten noch nicht miteinander verbunden werden. 

Schumann erläuterte, dass die Schule sich im vergangenen Jahr aus dem gemeinsamen Internet-Netzwerk der Stadt gelöst habe und seitdem einen speziell für Schulen angebotenen Server nutze. "Die Schulvertreter haben uns schriftlich bestätigt, dass sie damit auch die gesamte Administration dieses Netzen übernehmen werden. Wir haben viele Gespräche darüber geführt und die Schule vor diesem Schritt gewarnt", sagte sie. 

Sachgebietsleiter Marc Jacobs sagte, dass sich die Lehrer um die Administration des Netzes kümmern. "Doch das ist technisch nicht trivial und die Lehrer sind keine ausgebildeten Informatiker", sagte er. Jacobs wies auch darauf hin, dass es nicht nur um die 50 interaktiven Beamer gehe. "An das Netz der Schule sind 150 weitere Rechner angeschlossen, die ebenfalls betreut werden müssen", sagte er. Schumann ergänzte, dass die Stadt nur als Vermittler zwischen den beiden Firmen und der Schule auftreten könne. "Die Firmen müssen das leisten, wofür sie bezahlt wurden", sagte sie. Doch die Inbetriebnahme der Geräte liege in der Verantwortung der Schule.

Lust-Rodehorst hatte zudem auf die aus seiner Sicht ungeeigneten Regale für die Bibliothek hingewiesen. Es handelt sich um Metall-Lager-Regale mit einer Tiefe von 80 Zentimetern ohne die zur Unterbringung von Büchern erforderlichen Mittel- oder Seitenbegrenzungen. Diese Begrenzungen sollen jetzt nachgerüstet werden. "Die Regale werden für die Ästhetik keinen Preis gewinnen. Doch sie sind dann funktional und können benutzt werden", sagte Schumann. Dies habe ihr nach Rücksprache auch die Leiterin der Stadtbibliothek, Cornelia Schneider, bestätigt. Jens Ernst (SPD) fragte, ob möglicherweise erst einmal ein Regal umgerüstet werden könne, und Lehrer und Vertreter der Politik sich dieses anschauen und auf Funktionalität prüfen könnten. Schumann sagte, dass sie sich darum kümmern wolle.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Pattensen