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Überall genügend Kandidaten für Kirchenwahl

Pattensen Überall genügend Kandidaten für Kirchenwahl

Die Vorbereitungen für die Wahlen zu den evangelischen Kirchenvorständen am Sonntag, 11. März, sind weitgehend abgeschlossen: Die Wahlbenachrichtigungen gehen in den nächsten Tagen in die Post oder werden in den Dörfern direkt verteilt. In den Gemeinden hofft man auf eine starke Beteiligung.

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Auch die Gemeindemitglieder von St. Lucas in Pattensen (Bild) sind zur Wahl ihrer Kirchenvorsteher aufgerufen.x

Quelle: Christine Raudies/Archiv

Pattensen. Bis zum 22. Januar konnten sich Bewerber um ein Kirchenvorstandsamt im Kirchenkreis Laatzen-Springe anmelden. Jetzt sind die Listen komplett, und die Wahlbenachrichtigungen werden in den nächsten Tagen verteilt beziehungsweise per Post zugestellt. Gleichzeitig erhalten die Gemeindeglieder Informationen über die Kandidaten. Die werden mit Foto und Angaben zu Alter und Beruf vorgestellt, manche nennen auch die Gründe, die für ihre Bewerbung ausschlaggebend waren.

Die Mitglieder des Kirchenvorstands haben erheblichen Einfluss auf das Gemeindeleben. Zusammen mit dem Pfarramt entscheiden sie, welche Schwerpunkte in der Gemeindearbeit gesetzt werden. Dabei geht es um die Finanzierung von Kirchensanierungen ebenso wie um die Gestaltung des Konfirmandenunterrichts oder die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden. Da niemand Experte für alle Bereiche ist, bringt sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten ein und übernimmt entsprechende Aufgaben.

Obwohl sich den ehrenamtlichen Kirchenvorständen ein vielfältiges Arbeitsfeld bietet, ist es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, Bewerber dafür zu gewinnen. In den Pattenser Gemeinden hat sich jedoch wieder eine ausreichende Zahl von Kandidaten gemeldet, auch wenn das nicht immer einfach war, wie Adelgunde Gunkel berichtet, Vorsitzende des Kirchvorstands in Schulenburg. In Hüpede-Oerie hätten sich dagegen besonders viele Kandidaten gemeldet, berichtet Pfarrsekretärin Sabine Klingl.

Angestrebt ist, mehr Bewerber auf den Listen zu haben, als Plätze zu besetzen sind. Das sind in großen Gemeinden wie St. Lucas bis zu acht (hinzu kommen drei ernannte Mitglieder sowie die beiden Pastoren), in kleineren Gemeinden dagegen nur vier. Die Wählenden dürfen mehrere Kandidaten ankreuzen, ihre Stimmen jedoch nicht auf eine Person kumulieren, wie das etwa bei den Kommunalwahlen möglich ist.

Wer nicht zu den meist in den Gemeindehäusern eingerichteten Wahllokalen gehen möchte oder an dem Termin verhindert ist, kann seine Stimme per Briefwahl abgeben. Dazu muss er die Unterlagen bis zum 8. März beantragen.

In den Gemeinden hofft man auf eine möglichst rege Beteiligung. Bei der letzten Wahl vor sechs Jahren lag sie in der hannoverschen Landeskirche bei durchschnittlich 18,6 Prozent. Bei diesem Urnengang könnte zumindest die absolute Zahl der Wähler steigen: Erstmals dürfen auch 14- und 15-Jährige mitstimmen.

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