Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Pattensen K223: Längerer Radweg gefordert
Umland Pattensen K223: Längerer Radweg gefordert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:52 05.12.2018
Die Einwohner von Reden brauchen einen langen Atem - nicht nur beim Radfahren. Quelle: Kim Gallop
Reden

Wer Politik macht, auch Kommunalpolitik, braucht häufig einen langen Atem. Ratsmitglied Matthias Friedrichs (SPD) aus Reden hat bei der jüngsten Ratssitzung erneut einen Vorstoß zur Verlängerung des Fuß- und Radwegs an der Kreisstraße 223 (Pattenser Straße) gemacht. Diese Verbindung soll nach den Vorstellungen von Friedrichs und von Edeltraut Ruppelt-Czybulka, der Ortsvorsteherin von Reden, von Reden/Mühle – dem Abzweig nach Harkenbleck - aus bis in den Kern von Reden verlängert werden. Wie sie in ihrem Antrag schildern, sei dieser Ausbau eine „absolute Notwendigkeit“ und müsse „schnellstmöglich“ umgesetzt werden.

Das Thema ist nicht neu: Es gibt schon einen entsprechenden Ratsbeschluss auf dem Frühjahr 2015. Da die Gestaltung der Kreisstraße samt möglicher Fuß- und Radwege eine Angelegenheit der Region Hannover ist, wurde die Stadtverwaltung von Pattensen entsprechend beauftragt, sich in der Sache an die Region zu wenden. Verändert wurde die Strecke seitdem allerdings nicht.

In ihrem neuen Antrag beschreiben Friedrichs und Ruppelt-Czybulka, dass die K223 eine vielbefahrene Straße ist – und die einzige befestigte Anbindung von Reden an Pattensen-Mitte. „Fußgänger, aber auch Fahrradfahrer setzen sich selbst einer hohen Unfallgefahr aus, sobald sie die Strecke vom Stadtteil Reden aus zum nächsten Fuß- oder Radweg zurücklegen wollen“, heißt es. Besonders deutlich sei das beim jüngsten Streik des Busunternehmens Üstra geworden: Wer als Fußgänger oder Radfahrer von Reden aus nach Pattensen wollte oder umgekehrt, dem bliebt „nur die hochgradig gefährliche Route über die K223“.

Friedrichs hatte in der Ratssitzung persönlich um eine möglichst große Mehrheit für den Antrag gebeten. „Das hat mehr Gewicht bei der Region“, sagte er. „Ich würde mich über jede Stimme freuen.“ Sein Wunsch wurde erfüllt: Es gab außer einer Enthaltung nur Ja-Stimmen.

Was die Region von der Angelegenheit hält, ist einer Stellungnahme des Fachbereichs Verkehr zu entnehmen. Die Stadt Pattensen hatte vor kurzem nachgefragt, ob die geforderte Radwegverbindung nicht als Teil des sogenannten Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr mit Bundesmitteln ausgebaut wird. Von Seiten der Region heißt es, dass diese Verbindung nicht Teil des Vorrangnetzes ist. Und weiter heißt es in der Antwort: „Ein Neubau eines Radweges außerhalb des Vorrangnetzes kann leider nicht in Aussicht gestellt werden.“

Von Kim Gallop

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

12 Vereine und Organisationen aus dem Stadtgebiet von Pattensen und Hemmingen freuen sich über eine Zuwendung der Volksbank. Die Vereine kaufen damit Bälle für die Jugend oder Noten für den Chor.

05.12.2018

Die Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen bekommt einen Schulwald. Die ersten Bäume werden am Mittwoch von den Schülern der KGS und der benachbarten Calenberger Schule gepflanzt.

05.12.2018

Auf dem Wanderparkplatz an der B443 bei Koldingen haben Müllsünder zwei große Kühl-Gefrierkombinationen abgelegt. Bis vor kurzem lag dort eine Sitzgruppe und ebenfalls ein alter Kühlschrank.

05.12.2018