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Pattensen Ersehnter Handlauf an der Bruchriede ist da
Umland Pattensen Ersehnter Handlauf an der Bruchriede ist da
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00:16 15.01.2019
Freuen sich über den Handlauf (von links): Sunhild Gräber, Christa Ringelhahn, Martina Rückert sowie das Ehepaar Horst und Almut Hentschel. Quelle: Astrid Köhler
Rethen

Für die Einen mag es ein simples Metallgestänge sein, doch für andere, vor allem für Gehbehinderte, bedeutet es mehr Sicherheit bei Spaziergängen in die Rethener Feldmark. Vergangene Woche hat der Betriebshof der Stadt Laatzen einen Handlauf an der Bruchriede, unweit des Sportparks am Erbenholz und östlich der Unterführung der Bundesstraße 6 aufgestellt. Bürger und der Rethener Ortsrat hatten diesen bereits vor mehr als zwei Jahren geforderten.

Der neue Handlauf auf der Ostseite der B 6-Brücke verlängert den in der Unterführung bereits vorhandenen. Quelle: Astrid Köhler

Sie sei froh, dass es endlich geklappt habe, sagte Almut Hentschel, die den Wunsch 2016 im Ortsrat vorgetragen hatte. Hintergrund: Der schmale Weg zwischen der Bruchriede und der B6-Böschung wird immer wieder überschwemmt und stellt dann für unsichere Spaziergänger ein Sicherheitsrisiko dar. Künftig gebe es eine Möglichkeit, sich festzuhalten, sagt auch Sunhild Gräber. Erleichtert äußerte sich die Seniorin auch darüber, dass die Stadt jüngst das auf den Weg wachsende Grün zurückgeschnitten und die kaputten Leuchtkörper in der Unterführung ersetzt hat. „Man kann ja nicht nur meckern, man muss auch mal loben“, so Gräber.

Das rund zehn Meter lange Geländer wurde in der Verlängerung des in der Unterführung bereits vorhandenen Handlaufs angebracht. Auf der Flussseite, wo ihn sich einige Rethener wünschten, sei das Gestänge ein Abflusshindernis gewesen, erklärte Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Der Handlauf sei weniger eine Absturzsicherung als vielmehr ein Haltgeber auf der leicht erhöht liegenden Böschungsseite, so Brinkmann.

Dafür, dass die bereits für 2018 angekündigte und insgesamt rund 1000 Euro teure Maßnahme erst jetzt umgesetzt wurde, hat der Sprecher gleichfalls eine Erklärung. Die Stadt habe eigentlich die ausstehenden Arbeiten an der B6-Brücke abwarten wollen. Die erhoffte Koordination der Arbeiten mit denen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sei aber nicht möglich gewesen. „Letztlich fehlte uns die Geduld, noch einmal ein Jahr zu warten, deshalb haben wir das jetzt gemacht.“

Von Astrid Köhler

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