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Pattensen 65. Kirchweihfest in St. Maria
Umland Pattensen 65. Kirchweihfest in St. Maria
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17:33 13.09.2018
Die katholische St. Maria-Pfarrgemeinde feiert das 65. Kirchweihfest. Quelle: Andreas Zimmer
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Pattensen-Mitte

Die katholische St. Augustinus-Gemeinde feiert am Sonntag, 16. September, das 65. Kirchweihfest von St. Maria in Pattensen. Es wird um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst eröffnet. Die Messe feiert der neue Pfarrer Christoph Müller zum ersten Mal in Pattensen und wird sich dabei der Gemeinde vorstellen. Die Kinderschola unter der Leitung von Maria Behr wird die Messe musikalisch gestalten.

Danach sind die Gemeindemitglieder und Gäste zum Feiern auf dem gesamten Kirchengelände am Ostlandplatz und in den Räumen des Pfarrheims eingeladen. Viele Gruppen der Gemeinde werden sich präsentieren und Spiel und Spaß für Kinder und Erwachsene anbieten. Der Jahreszeit angepasst wird mittags Leberkäs mit Kartoffelsalat angeboten. Das große Kuchenbüfett wird vermutlich wieder ein großer Anziehungspunkt sein. Der Abschluss gegen 16.30 Uhr wird musikalisch gestaltet. Der Erlös aus dem Fest wird nach dem Beschluss des Gemeindeausschusses je zur Hälfte zur Orgelrenovierung und für das aktuelle Missionsprojekt verwandt.

Ein Rückblick über die Geschichte von St. Maria spiegelt auch einen Teil der Stadtgeschichte von Pattensen wider. Lange gab es dort nur eine Handvoll Bürger katholischen Glaubens. Aber nach Kriegsende 1945 kommen viele Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten und Evakuierte aus dem Raum Aachen nach Pattensen, die Gemeinde St. Maria entsteht. Dr. Adolf Gatzweiler, ein Aachener Franziskanerpater, ist der erste katholische Seelsorger in Pattensen. Viele Jahre lang kann die Gemeinde in der evangelischen St.-Lucas-Kirche ihre Gottesdienste feiern.

1949 übernimmt Pfarrer Guido Kalkar die Gemeinde. 1950 wird das Grundstück am Ostlandplatz erworben, auf dem heute die St.-Maria-Kirche steht. 1952 ist Baubeginn, bereits im folgenden Jahr konsekriert der damalige Bischof J. G. Machens am 15. März die Kirche St. Maria. In dem Jahr zählen 1400 Katholiken zu der Gemeinde.

1957 wird Pattensen von der Mutterkirche in Ruthe abgetrennt und ist damit eine selbständige Kirchengemeinde. Das Gemeindezentrum entwickelt sich, Pfarrhaus und Gruppenräume werden eingeweiht. 1970 wird St. Maria eine selbständige Pfarrei. 1976 wird die Kirche umfassend renoviert. Während der Arbeiten werden die Gottesdienste wieder in der evangelischen St.-Lucas-Kirche gefeiert.

Es kommt – wegen des Priestermangels, der deutschlandweit Probleme bereitet - zu organisatorischen Veränderungen: Ab 1996 bilden Hemmingen mit St. Johannes Bosco, Ricklingen mit St. Augustinus und Pattensen mit St. Maria eine Seelsorgeeinheit mit insgesamt etwa 7000 Katholiken. 2006 gibt es eine Fusion der drei Gemeinden zu einer Pfarrgemeinde mit dem Namen St. Augustinus. Die jüngste Veränderung: 2017 wird der Pastoralbereich Hannover Süd gebildet mit den Gemeinden Laatzen mit St. Oliver, Hannover-Kirchrode mit Heilige Engel, Hannover-Döhren mit St. Bernward und Hannover-Ricklingen mit St. Augustinus. Zu den vier Gemeinden, die ihre Selbständigkeit behalten, gehören insgesamt 10 Kirchen und 23.000 Katholiken. Leitender Pfarrer wird Thomas Berkefeld aus Laatzen, unterstützt von Pfarrer Christoph Harmening und Pastor Wojciech Rychert. In diesem Jahr hat Pastor Wojciech Rychert den Pastoralbereich verlassen. Als Nachfolger kommt Pfarrer Christoph Müller, der bisher die Gemeinde Christ-König in Springe betreut hat.

Von Kim Gallop

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