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Ronnenberg Digitale Messgeräte gegen Wasserverluste
Umland Ronnenberg Digitale Messgeräte gegen Wasserverluste
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15:54 27.06.2018
Die Energie- und Wasserversorgung Ronnenberg GmbH (AWE) stellt neues digitales System vor: Torsten Kölle (von links), Irene Mangold, Hermann-Josef Mersch und Frank Schulz. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Ronnenberg

Das zurückliegende Geschäftsjahr beurteilt die EWA positiv, dies bestätigen der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Ratsherr Hermann-Josef Mersch (CDU) sowie die Mitglieder der Geschäftsführung Torsten Kölle, Irene Mangold und Frank Schulz. Weiterhin plant die EWA ein System, um Wasserverluste rechtzeitig zu erkennen. „Die Wasserverluste sind ein großes Problem, an denen wir ständig arbeiten“, betont Mersch. Die Wasserverluste belaufen sich im Jahr 2017 auf 8,7 Prozent, im Vorjahr waren es 11,7 Prozent. Um diesen Trend fortzusetzen, wird die EWA digitalisiert.

An den vorhandenen sieben Übergabestellen werden digitale Messgeräte eingesetzt. Die Zählerstände werden über ein Netzwerk an den technischen Betriebsführer Purena gesendet. Anschließend werden die Verbrauchsmengen ausgewertet und analysiert. Sollte der Verbrauch unnatürlich hoch sein, wird ein Warnsignal abgegeben und eingegriffen. Mithilfe dieser Technologie kann ein Leck früher erkannt werden und Schäden vermieden werden. Das Verfahren solle in diesem Jahr, spätestens im nächsten Jahr eingeführt werden, sagt Schulz.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft ist 2017 mit 133161,91 Euro bei einer gestiegenen Wasserverkaufsmenge (566172 Kubikmetern 2017 im Vergleich zu 560596 Kubikmetern in 2016) deutlich höher ausgefallen als im Vorjahr. Aufgrund von Wasserverlusten und Reparaturen am Rohrnetz lag der Jahresüberschuss im Jahr 2016 bei 56668,03 Euro. Entscheidende Faktoren für die Verbesserung des zurückliegenden Geschäftsjahres waren die Mehrerlöse beim Wassergeld und die angehobene Zählergrundgebühr.

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Doch wir sind noch nicht am Ziel“, sagt Mersch in Bezug auf die kommenden Investitionen. Das 75,3 Kilometer lange Rohrnetz wurde genau untersucht und ein Plan für die Erneuerung und Instandhaltung aufgestellt. Die EWA will bis zum Jahr 2026 jährlich 130 000 Euro investieren, um das Netz aufrecht zu erhalten. Bei allen Maßnahmen solle eng mit dem städtischen Tiefbau zusammengearbeitet werden, betont Mersch. In diesem Jahr profitieren die Bürger in Benthe (Vogelsangstraße und Am Steinweg) und in Ronnenberg (Kaliweg) von den Beschlüssen.

Im Bereich der Photovoltaik-Anlagen gibt es keine Veränderungen zum Vorjahr. Es gibt neun Anlagen, die die Erwartungen erfüllt haben. Jedoch solle sich die Photovoltaik selber auszahlen und nicht über den Wasserpreis getragen werden, betont Tölle. „Erst wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wird den Bereich ausbauen,“ bestätigt Mersch.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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