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Ronnenberg Am Endhaltepunkt soll gezählt werden
Umland Ronnenberg Am Endhaltepunkt soll gezählt werden
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00:21 26.07.2018
Der Park und Ride-Parkplatz platzt regelmäßig aus allen Näthen. Quelle: Uwe Kranz
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Empelde

In Empelde fehlt es an Parkflächen für Pendler. Da die Park und Ride-Anlage am Stadtbahnhaltepunkt ständig überfüllt ist, weichen viele auf dem Weg zur Arbeit oder zum Shoppen nach Hannover mit ihrem Pkw in die Umgebung aus. Das ist der erste Eindruck, wenn man in die benachbarten Straßen schaut, und davon haben sich jetzt auch Vertreter der Verwaltung während eines Ortstermins ein aktuelles Bild gemacht.

Eine Anwohnerin hatte einerseits auf die Lage des ruhenden Verkehrs, aber auch auf den zunehmenden Durchgangs- und Suchverkehr in den Straßen Auf dem Rade, Steinstraße und Lessingstraße hingewiesen. Bei ihr hatte sich der Eindruck verfestigt, dass unter anderem in der Straße Auf dem Rade, die zur Hälfte als Anliegerstraße ausgeschildert ist, vermehrt Verkehrsteilnehmer einen Schleichweg um die vor allem im Berufsverkehr volle Berliner Straße über Eichendorff- und Eckermannstraße suchen.

Um die Gesamtlage besser beurteilen zu können, erwägt die Verwaltung nun verschiedene Maßnahmen. Neben einer punktuellen Erweiterung der schraffierten Parkverbotszonen soll nach der Sommerpause der Verkehr in der Straße Auf dem Rade gezählt werden. „Die Frage ist, ob es sich lediglich um eine gefühlte Zunahme des Verkehrs handelt“, erklärt Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter der Stadt, und berichtet von früheren Zählungen, bei denen die Zahlen „weit unter dem gelegen hatten, was in Anliegerstraßen zu erwarten ist“.

Unabhängig davon, aber eventuelle auch mit Auswirkungen auf die Verkehrslage in den betroffenen Straßen, sind Maßnahmen, die in Zusammenhang mit dem Neubau eines Hochbahnsteiges an der Berliner Straße erfolgen sollen. An der Unterführung der Bundesstraße 65 soll im gleichen Zug eine weitere Pendler-Park-Anlage mit 70 Stellplätzen errichtet werden. Die Infrastrukturgesellschaft der Region Hannover (Infra) hatte die Pläne dazu im April vorgestellt und war damit auf Kritik aus Verwaltung und Politik in Ronnenberg gestoßen. In einem klärenden Gespräche vereinbarten die Parteien weitere Erhebungen.

Demnach soll zum Einen das Verkehrsaufkommen auf der Berliner Straße ermittelt und die Zahlen, die der Planung für den Hochbahnsteig zugrunde liegen, aktualisiert werden. Zum Anderen hat die Infra zugesagt, nachzuforschen, woher die Nutzer des bestehenden Park und Ride-Platzes kommen. „Es kann von Interesse sein, zu wissen, wer da parkt“, sagt Zehler. Pendler aus Benthe und andere Nutzer der Bundesstraße 65 wäre eine Nutzung der neuen Anlage, die aus Fahrtrichtung Badenstedt anzusteuern ist, eher zuzuschreiben als Ronnenbergern oder Empeldern.

Mit diesen beiden Maßnahmen käme die Infra den Ronnenbergern in den beiden wichtigsten Kritikpunkten entgegen. Auf Ergebnisse der Erhebungen müssen die Anwohner und Pendler allerdings noch etwas warten. „Während der Ferien sind solche Zählungen nicht sinnvoll“, sagte Zehler.

Von Uwe Kranz

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