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Ronnenberg Empelde: Kita wird größer als geplant
Umland Ronnenberg Empelde: Kita wird größer als geplant
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00:16 03.08.2018
Das bunte Modulsystem ist vergleichsweise einfach um eine Gruppe zu erweitern. Quelle: privat
Empelde

Die Stadt Ronnenberg drückt beim Bau der neuen Kindertagesstätte (Kita) am Seegrasweg in Empelde aufs Tempo. Zum Ende der Sommerpause am 15. August soll der Verwaltungsausschuss den Bau auf den Weg bringen. Neu an der Planung ist dann, dass der Bau nicht, wie zunächst vorgesehen vier, sondern jetzt fünf Gruppen umfassen soll.

Die geänderte Planung sei dem größeren Bedarf geschuldet, begründet Cord Hennies vom Team Gebäudewirtschaft der Stadtverwaltung die Korrektur. Gebaut werden sollen auch weiterhin zwei Krippengruppen. Dazu kommen aber nach den neuen Entwürfen drei statt zwei Kindergartengruppen. „Weil der Bau modular aufgebaut ist, kann er auf einfache Weise erweitert werden“, erklärt Hennies.

Eingangs- und Gemeinschaftsbereich des Gebäudes bilden nach den Entwürfen des Büros Art-Plan aus Hannover eine L-Form, dem die Gruppenräume in einzelnen Blöcken, jeweils mit eigenem Ausgang zum Freigelände angegliedert werden. Das L rahmt demnach die Freifläche an zwei Seiten ein und bietet auf diese Weise auch einen Lärmschutz zur Bahnlinie und der Bundesstraße 65, die an den Grenzen des Geländes verlaufen. Das der Bau mit dem zusätzlichen Modul größer wird, sei vergleichsweise unerheblich. „Platz ist noch genug da“, sagt Hennies über die Größe des zur Verfügung stehenden Grundstückes im Nordosten Empeldes.

Die Ausschreibungen für den erforderlichen Bodenaushub sind bereits vorbereitet. Es gilt, keine Zeit zu verlieren. Die in diesem Bereich anstehenden Arbeiten seien „nicht gerade wenig“, wie es Hennies einschätzt. Schließlich sollen nach den Wünschen der Stadt bereits mit Beginn des Kita-Jahres 2019/2020 im August nächsten Jahres Kinder in den neuen Räumen betreut werden.

Die vergleichsweise kurze Bauzeit des Komplexes, der sich unmittelbar an die neuen Mehrfamilienhäuser am Seegrasweg anschmiegen soll, wird durch die vorgesehene Konstruktion in der Holzständer-Bauweise möglich gemacht. Diese komme wegen des geringen Gewichtes auch den schlechten Bodenverhältnissen auf dem Grundstück entgegen, heißt es in den Unterlagen des Planungsbüros.

Die Gesamtkosten für einen Bau mit vier Modulen hatte Hennies im Bauausschuss vor der Sommerpause auf rund 2,9 Millionen Euro summiert. Dass ein fünftes Modul diese Kosten weiter erhöht, liegt in der Natur der Sache. Erste Schätzungen dazu lägen auch schon vor, erklärte der Teamleiter der Verwaltung, eine genaue Berechnung würde dem Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung vorgelegt. Dem wolle er nicht vorgreifen, sagte Hennies.

Von Uwe Kranz

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