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Umland Ronnenberg Nachrichten Die Ihme gehört zur Schutzstation
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16:46 11.11.2013
In Voerie dienen Wasserbüffel bereits der Landschaftspflege – gilt das bald auch für die Laatzener Masch? Quelle: Kerstin Siegmund
Ronnenberg

Die Ökostation mit Standort in Laatzen-Grasdorf ist 2012 als gemeinnütziger Verein von verschiedenen Naturschutzorganisationen gegründet worden und will am 1. Dezember öffnen. Die Arbeit hat die Schutzstation längst aufgenommen. Zu den laufenden Projekten zählen eine Kopfweidenkartierung und eine Bestandaufnahme von Käfern, Flora und Fauna, aus denen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden sollen. Das Schutzgebiet erstreckt sich von Herrenhausen im Norden bis zum Raum Hildesheim sowie vom Quellgebiet der Ihme im Westen bis zur A 7. Als Vorbild gilt die vor 20 Jahren gegründete Schutzstation Steinhuder Meer.

Der neuen Station in Grasdorf gewährt die Region eine Anschubfinanzierung. „Wir vergeben darüber hinaus Aufträge an die ÖSML nach dem Prinzip Geld gegen Arbeit“, sagt Wolfgang Fiedler, Teamleiter in der Naturschutzbehörde der Region. Die südliche Leineaue gehört neben dem Steinhuder Meer, der hannoverschen Moorgest und dem Deister zu den besten Naturräumen im Umland der Landeshauptstadt. „Wir wollen den guten Erhaltungszustand gewährleisten. Dem können wir mit einer halben Planstelle aber nicht gerecht werden“, sagt Fiedler. Die Behörde setzt deshalb auf die tatkräftige Unterstützung von ehrenamtlichen Naturschützern. Als wichtigen Mitspieler nennt Fiedler den Geschäftsführer des Gewässerunterhaltungsverbandes. Friedrich Hüper ist unter anderem Initiator einer Beweidung der Ihme-ufer mit Wasserbüffeln. „Seine Erfahrung und sein Wissen sollen auch der südlichen Leineaue zugutekommen“, sagt Fiedler. Dort sei die Beweidung mit Wasserbüffeln erwünscht, sofern die Flächen zur Verfügung stehen.

Kerstin Siegmund und Johannes Dorndorf

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