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Umland Ronnenberg Nachrichten Am 8. Oktober beginnt das neue Zeitalter
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00:30 16.06.2018
Fast 100 Zuhörer sitzen im Feuerwehrhaus. Quelle: Stephan Hartung
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Ihme-Roloven

Fragen gab es in den rund 90 Minuten genug: Wie tausche ich meinen Router? Was ist ein Hybrid-L-Tarif? Und kann ich überhaupt eine Datengeschwindigkeit von 100 Megabit pro Minute erhalten, wenn schon LTE nicht funktioniert? Im Versammlungsaal der Ortsfeuerwehr Ihme-Roloven gab Alexander Steinhof, Vertriebsbeauftragter der Telekom, geduldig Antworten.

Anlass für seinen Besuch war eine Informationsveranstaltung zum Ausbau des Breitbandnetzes in Teilen von Weetzen, in Ihme-Roloven, Vörie und Linderte. Die Anwohner aus diesen Ortsteilen hoffen seit Jahren auf eine schnellere Internetversorgung, die Kommunalpolitiker setzten sich dafür ein. Beim Blick auf eine Landkarte, die die zukünftige Versorgung zeigt, sagte Ihme-Rolovens Ortsbürgermeister Hans-Hermann Fricke: „Das sieht ja alles schon besser aus, in der Vergangenheit waren da noch andere Flecken.“ Vor etwa drei Jahren startete die Region Hannover damit, solch sogenannte weiße Flecken in den südlichen Ortschaften Ronnenbergs zu entfernen. Dafür bezahlt die Region 261.000 Euro, die Telekom investiert 546.000 Euro in den Breitbandausbau. Auf die Stadt Ronnenberg entfällt indes keine Kostenbeteiligung.

Steinhof zeigte zwar auch auf, welche Tarife man buchen können und welche Datengeschwindigkeit zu welchem Preis zu haben sei – es gelang ihm aber, dass es aus der Informations- keine Werbeveranstaltung wurde. „Die Telekom wird Sie ebenfalls wie der TV-Sender Sky mit Kampfpreisen für Neukunden locken – und ab dem sechsten Monat zahlen Sie den vollen Preis.“ Auch sonst schilderte er den Breitbandstart nicht durch die Brille in Magentarfarbe. „Natürlich können Sie auch bei der Konkurrenz einen Vertrag abschließen, die werden um Sie buhlen so wie wir.“

Was für alle Internet-Anbieter gilt: Der 8. Oktober 2018 ist der große Tag in betreffenden Ortsteilen. „Dann wird das schnelle Internet gestartet. Es sind 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden, damit können 630 Haushalte versorgt werden“, sagt Steinhof und zeigt auf der Leinwand das Innenleben eines Schaltkastens – Kapazitätsgrenzen sind nicht zu befürchten. „Da müssten uns die Leute hier schon die Bude einrennen.“ Angesichts von rund 90 Zuhörern im Feuerwehrhaus wurde jedoch deutlich, wie sehnlichst das schnelle Internet erwartet wird.

Von Stephan Hartung

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