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Ehrungsmarathon läutet Doppelparty ein

Empelde Ehrungsmarathon läutet Doppelparty ein

Doppelparty mit vielen Ehrungen und wenig Ansprachen: Die Ortsfeuerwehr Empelde hat am Wochenende mit zahlreichen Besuchern und Ehrengästen zwei Tage lang das 130-jährige Bestehen der Einsatzabteilung gefeiert. Weil die Jugendfeuerwehr vor 55 Jahren gegründet wurde, gab es auch ein Kinderfest.

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Stefan Wetzel (von links), Christoph Peikert, Dennis Hechler und Gunnar Scheele werden von Stadtbrandmeister Jörg Tadje für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung ausgezeichnet.

Quelle: Ingo Rodriguez

Empelde. Auf der Internetseite der Feuerwehr Empelde steht es schwarz auf weiß: "1887 war die Geburtsstunde der Freiwilligen Feuerwehr, die Pflichtfeuerwehr wurde abgeschafft." Dann ist von zwölf Männern der ersten Stunde zu lesen.

Beim Festkommers im Gerätehaus waren das aber nur Hintergrundinformationen. Eine lange Rückschau? Lichtbildvortrag mit historischen Bildern? Informationen über die Einsatzstärke oder den Fuhrpark? Das Organisationsteam war sich einig: Darauf wollten sie verzichten. "Ich könnte viel vortragen und lange erzählen, aber ich will niemanden auf die Folter spannen. Wer viel arbeitet, darf auch einmal feiern", sagte Ortsbrandmeister Gunnar Scheele am Freitagabend in seiner Begrüßung und gab damit unmissverständlich zu verstehen: "Es wird ein kurzer Kommers und ein langes Festwochenende." Schließlich existiere bereits eine nachlesbare Chronik. Und über die Arbeit der Feuerwehr werde regelmäßig auf der Jahresversammlung Rechenschaft abgeliefert, sagte Scheele.

Bei den Besuchern und Ehrengästen - darunter Mitglieder aus Rat und Verwaltung, Vertreter örtlicher Vereine und Mitglieder befreundeter Feuerwehren - stieß er mit dieser Haltung auf viel Zustimmung. Auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms hielt sich in ihrer Kurzansprache zurück: "Es steht ja schließlich eine Feier auf dem Programm und das habt Ihr Euch verdient", sagte sie, überbrachte Glückwünsche und überließ das Mikrofon dem Stadtbrandmeister Jörg Tadje.

Der mit 45 Einsatzkräften und durchschnittlich rund 140 Alarmierungen pro Jahr zweitgrößten und sehr beschäftigten Feuerwehr wollte zwar auch Tadje den Partyauftakt nicht verwehren. Aber: Tadje hatte noch viel zu tun. Denn - so viel Zeit muss sein: Vor dem Startschuss zur zweitägigen Doppelparty stand beim Kommers vor rund 200 Besuchern noch ein Ehrungs- und Beförderungsmarathon auf dem Programm.

Insgesamt rief Tadje gleich 20 Feuerwehrleute auf, um sie mit Urkunden und Ehrennadeln auszustatten. Für besondere Verdienste im Feuerlöschwesen wurden Michael Etzrodt, Harald Nülle, der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Grüneberg und Dirk Vetter ausgezeichnet. Reinhold Wruck wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ortsbrandmeister Scheele, der Tadje im Dezember als Stadtbrandmeister ablöst, wurde von diesem für 25-jährigen Dienst in der Einsatzabteilung gewürdigt - ebenso wie Stefan Wetzel, Christoph Peickert und Dennis Hechler, einer von Scheeles möglichen Nachfolgern als Ortsbrandmeister.

Über die erforderliche Neuwahl im November und die Kandidatur von Hechlers Gegenkandidaten Jens Etzrodt wurde an diesem Abend jedoch nicht gesprochen. Schließlich galt es auch noch, Beförderungen zu verkünden. Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurden jeweils Matthias Gnoth und Jens Korth ernannt. Mark Etzrodt, Marvin Grünerberg und Fabian Runge wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Kevin Etzrodt ist nun Oberfeuerwehrmann. Die Anwärter Marcel Schnitzler, Till-Andre Deike, Christian Röhrbein, Vincent Österreich und Philip Rheime sind jetzt Feuerwehrmänner, Jennifer Plich wurde als Feuerwehrfrau verpflichtet.

Anschließend war aber endlich Feiern angesagt. "Es ging bis kurz nach 3 Uhr, einige haben vom Tanzen Muskelkater in den Waden", zog Ortsbrandmeister Scheele am Sonnabend gegen Mittag eine Zwischenfazit. Er hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon wieder mit etlichen Helfern im Gerätehaus getroffen. Schließlich galt es beim Kindernachmittag mit spannenden Mitmachaktionen auch noch, das 55-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr zu feiern - bevor das zweitägige Doppelfest mit einer Sommernachtsparty unterhaltsam ausklingen sollte.

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Fotostrecke Ronnenberg: Ehrungsmarathon läutet Doppelparty ein

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