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Nachrichten Schultoiletten: Grundsanierung beginnt mit dem Jungenklo
Umland Ronnenberg Nachrichten Schultoiletten: Grundsanierung beginnt mit dem Jungenklo
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21:02 25.02.2018
Der Uringeruch steckt in den alten Fliesenfugen: Das Jungenklo im Sporthallentrakt der Grundschule Empelde soll noch in diesem Jahr grundsaniert werden. Quelle: Kerstin Siegmund (Archiv)
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Empelde

 Endlich Schluss mit Gestank und Ekel: Die Stadt will rund 50 000 Euro investieren, um noch in diesem Jahr die dringend sanierungsbedürftige Jungentoilette im Sporthallentrakt der Theodor-Heuss-Grundschule in Empelde zu erneuern – inklusive neuer Leitungen und Fliesen. Für diese Sofortmaßnahme haben sich in der Sitzung des Finanzausschusses die Kommunalpolitiker aller Parteien fraktionsübergreifend und einstimmig ausgesprochen.

Das letzte Wort hat zwar im März der Rat der Stadt, wenn der Haushalt verabschiedet wird. Nach dem einhelligen Votum des Fachausschusses ist das aber reine Formsache. „Der Sanierungsauftrag wurde quasi jetzt erteilt“, sagte nach der Sitzung Cord Hennies vom Team der städtischen Gebäudewirtschaft. Der Terminkalender sei zwar in den Sommerferien schon prall mit Baumaßnahmen gefüllt. Spätestens in den Herbstferien soll die Grundsanierung aber umgesetzt werden.

Mit dem Votum des Ausschusses endet eine jahrelange Geschichte mit  vergeblichen Protesten von Schülern, Eltern und Sportlern. Zunächst war die Toilettenerneuerung mehrfach wegen dringenderer Projekte aufgeschoben worden. Jüngst war die Sanierung angesichts bislang noch ausstehender Generalplanung für den bevorstehenden Umbau der gesamten Grundschule hintenan gestellt worden.

Doch nun hatte es der Gruppe 2 im Rat der Stadt – mit der CDU, den Freien Wählern und der FDP – buchstäblich zu sehr gestunken. Sie beantragte, einen Betrag von rund 150 000 Euro in den Haushalt 2018 einzustellen, um die Toiletten im Sporthallentrakt sofort zu sanieren. „Es ist unzumutbar, damit bis zum Umbau in vier Jahren zu warten“, sagte CDU-Ratsherr Klaus Erich Thum.

Immerhin: Nach einem kurzen Vortrag aus den Reihen des städtischen Teams der Gebäudewirtschaft einigten sich alle Ausschussmitglieder auf ein kleines Geschäft. Zunächst werden demnach nur 50 000 Euro in den Haushalt aufgenommen, um als Sofortmaßnahme die Jungentoilette zu erneuern. Hintergrund ist die noch fehlende Generalplanung für den Umbau zu einer dreizügen Ganztagsschule – mit Mensa und Barfußgang zum Lehrschwimmbecken. Dann soll ohnehin möglicherweise der gesamte Umkleide- und Sanitärbereich an der Halle neu gestaltet werden.

Weil die Jungentoilette aber unterkellert sei, lasse sich nur dort eine Generalsanierung inklusive neuer Leitungen schon jetzt gut umsetzen, sagte Verwaltungsmitarbeiter Hennies. Dieser Bereich werde dann später nicht mehr angefasst. Die Jungentoilette ist laut Verwaltung ohnehin das dringendste Bedürfnis: Trotz Austausch der Urinale und Grundreinigung vor zwei Jahren stecke der Uringeruch dort im Fliesenputz fest.

Von Ingo Rodriguez

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