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Nachrichten Jugendparlament schafft Bubble-Soccer-Bälle an
Umland Ronnenberg Nachrichten Jugendparlament schafft Bubble-Soccer-Bälle an
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17:34 21.02.2018
Julia Schulze (von links), Emre Ölcen und Hendrik Pieper schauen sich die Bälle von innen an. Quelle: privat
Empelde

 Die Sportevents, die das Team Bildung und Jugend regelmäßig veranstaltet sind um eine Attraktion reicher. Mehrere hundert Kinder finden sich regelmäßig in der Großssporthalle an der Marie Curie Schule in Empelde ein, um kostenlos zahlreiche Sportangebote zu nutzen. Dazu kommt nun nach einer Initiative des Jugendparlaments (Jupa) auch Bubble-Soccer. Die großen mit Luft befüllbaren Bälle hatte die Jugendvertretung Ende vergangenen Jahres aus eigenen Mitteln angeschafft.

Acht der zehn neuen Bälle hatte das Jupa beim jüngsten Sportevent im Einsatz. „Alles hat super geklappt. Es waren viele Kinder da“, schwärmt Jugendbürgermeisterin Julia Schulze. Allerdings soll bei der nächsten Auflage mehr Zeit für Umbauphasen eingeplant werden. 

Bubble-Soccer ist eigentlich Fußball, nur dass die Spieler selbst in einem großen luftgefüllten Ball stecken. Dabei entsteht ein turbulentes Spiel mit vielen Kollisionen der Teilnehmer, die durch die Luftpolster aber folgenlos bleiben. Überraschend für die Organistoren war der Aufwand beim Einstellen der Tragegurte, das mehr Zeit beanspruchte als vorhergesehen.

Die Mitglieder des Jugendparlamentes bereiten die jugendlichen Teilnehmer auf das nächste Spiel vor. Quelle: privat

Das Jupa hatte die Bälle aus seinem ersten Jahresetat finanziert. Rund 4000 Euro haben die zehn Spielgeräte gekostet. „Die Idee hatten wir von Anfang an“, erzählt Schulze. Nach der ersten Sitzung des Jupa im Oktober waren zum Jahresende noch nicht sehr viele andere Ideen entwickelt, wie das Geld augegeben werden könnte. „Da hat es sich angeboten“, sagt Schulze. Nach Sichtung mehrerer Angebote erhielten die Jugendlichen beim Kauf sogar noch einen stattlichen Preisnachlass, wie die Jugendbürgermeisterin anmerkt.

Die Mitglieder des Jupa beaufsichtigen die Einsätze beim Sportevent selbst. Bei der Premiere stand ihnen dabei aus Jugendbürgermeister Emre Ölcan aus Gehrden zur Seite. In Zukunft könnten die beliebten Sportgeräte auch an Vereine oder Gruppen verliehen werden. „Details müssen wir noch festlegen“, sagt Schulze. Als Gegenleistung wird eine Spende für eine gemeinnützige Organisation erwartet – möglichst im lokalen Umfeld.

Von Uwe Kranz

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