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Seltenes Schauspiel an den Stapelteichen in Weetzen

Weetzen Seltenes Schauspiel an den Stapelteichen in Weetzen

Eine seltene Beobachtung hat unser Leser Jochen Braband an den Weetzener Stapelteichen gemacht: Ein Nutria war aufs Eis geflüchtet und harrte dort so lange aus, bis die Körperwärme ein Loch zur Flucht geschafften hatte.

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Ein Nutria flüchtete auf den zugefrorenen Stapelteich in Weetzen und landete wegen seiner eigenen Körperwärme plötzlich im Wasser

Quelle: Jochen Braband

Weetzen.  Eigentlich erlebt Jochen Braband bei seinen Spaziergängen an den Stapelteichen in Weetzen um diese Jahreszeit selten etwas Besonderes. Doch diesmal wurde unser Leser von einem seltenen Schauspiel überrascht, in dessen Mittelpunkt ein Nutria stand: Die ursprünglich aus Südamerika stammende und inzwischen in Mitteleuropa heimische Biberratte war offenbar durch etwas aufgeschreckt worden und hatte sich auf das Eis geflüchtet. Dort saß der Nager, der bis zu neun Kilogramm schwer werden kann, eine ganze Weile regungslos – von Braband aufmerksam beobachtet und fotografiert – bis er plötzlich ins Wasser plumste.

Ein Nutria flüchtete auf den zugefrorenen Stapelteich in Weetzen und landete wegen seiner eigenen Körperwärme plötzlich im Wasser

Ein Nutria flüchtete auf den zugefrorenen Stapelteich in Weetzen und landete wegen seiner eigenen Körperwärme plötzlich im Wasser

Quelle: Jochen Braband

Durch die Körperwärme des Nutria war das Eis unter seinen Pfoten geschmolzen und das Tier verschwand blitzschnell in dem plötzlich entstandenen Eisloch. Braband hielt noch eine ganze Weile Ausschau, doch das Nutria blieb verschwunden. Aber der 70-jährige pensionierte Lehrer aus Aligse wird bei seinen künftigen Besuchen an den Stapelteichen ganz genau Ausschau halten, ob er das Tier noch einmal zu Gesicht bekommt. 

Von Björn Franz

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