Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
SPD und Linke wollen mehr Geld für die Ortsräte

Ronnenberg SPD und Linke wollen mehr Geld für die Ortsräte

Seit Jahren sind die Ortsratsmittel nicht verändert worden. Ratspolitiker von SPD und Linken wollen diese jetzt jeweils um 300 Euro pro Jahr erhöhen. Mit dem Geld werden kleinere innerörtliche Projekte unterstützt oder finanziert. 

Voriger Artikel
Südlink: Die Region ist weiter im Spiel
Nächster Artikel
Buslinienkonzept: Stadt erweitert Stellungnahme

Die Ortsratsmittel sind für die kleineren Ortsteile von Bedeutung.

Quelle: Fotolia

Ronnenberg.  Die Gruppe im Rat der Stadt Ronnenberg mit SPD und Linken möchte den Ortsräten ab dem Jahr 2018 pauschal 300 Euro mehr zur Verfügung stellen. Dazu hat die Gruppe einen Antrag zum Haushalt 2018 gestellt.

Jeder Ortsrat erhält ein festes Budget, das er zur freien Verfügung im Ort einsetzen kann. Hierdurch werden vielfach kleine, ortsgebundene Aktionen und Feste finanziert beziehungsweise unterstützt. Diese Mittel sind seit Jahren nicht verändert worden und seien mittlerweile nicht mehr zeitgemäß, meinen die Politiker beider Parteien. 

Die Sozialdemokratischen Ortsbürgermeister Detlef Hüper aus Benthe und Rüdiger Wilke aus Weetzen sind davon überzeugt, dass diese frei zur Verfügung stehenden Mittel für die Dorfgemeinschaft eine hohe Bedeutung haben. „Die kleinen Projekte, die nicht extra die Haushaltsplanungen der Stadt durchlaufen müssen, sind oftmals das Salz in der Suppe der Ortschaften“, sagt Wilke. „Die Summe ist zwar überschaubar, sie hilft uns aber kleinere Vorhaben eigenverantwortlich zu regeln. 

Neben der Erhöhung der Ortsratsmittel regt die Gruppe an, dass Ortsratsmittel über mehrere Jahre angesammelt werden können um für größere Ereignisse, wie beispielsweise Jubiläen, zu unterstützen. "Dies würde uns Planungssicherheit über mehrere Jahre geben", so Wilke. Aktuell entscheiden die Ortsräte zum Jahresende, an wen sie möglicherweise übriggebliebene Beträge auszahlen, damit diese nicht verfallen. 

Von Uwe Kranz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten