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Umland Ronnenberg Nachrichten SoVD Empelde setzt auf Kontinuität
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00:27 28.03.2018
Der Vorstand: Sonja Schuster (von links), Wilfried und Brigitte Breipohl, Jutta Nickel-Richter und Gustav Böning. Quelle: Picasa
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Empelde

 Keine Überraschungen hat es am Sonnabendnachmittag bei den Vorstandswahlen des Sozialverband Deutschland (SoVD) Ortsverbands Empelde gegeben. An der Spitze des 430 Mitglieder starken Ortsverbands steht für weitere zwei Jahre Gustav Böning, sein Stellvertreter und gleichzeitig Sicherheitsbeauftragter Wilfried Breipohl wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Brigitte Breipohl bleibt Schatzmeisterin. Auch Frauensprecherin Jutta Nickel-Richter wurde wiedergewählt. Neu besetzt wurde lediglich der vakante Posten der Schriftführerin, den nun Sonja Schuster bekleidet. Die 62-Jährige ist seit fünf Jahren im SoVD Empelde.

„Danke für das Vertrauen, das Ihr erneut in mich setzt. Ich mache sehr gerne damit weiter, was ich hier aufgebaut habe“, sagte der neue und alte Vorsitzende, der seit zehn Jahren den aktiven, gut aufgestellten Ortsverband führt. Es mache ihm sehr viel Spaß, sich um das Wohl der Mitglieder zu kümmern. „Gleichwohl bin ich traurig, dass nur wenige zu Ehrende unserer Einladung gefolgt sind. Wir haben damit auch Arbeit, müssen die Urkunden beantragen und nach Hannover schreiben“, fügte er hinzu. Entschuldigt seien natürlich Paul Kubina, der für 65-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden sollte und Josef Weigmann, der seit 55 Jahren dabei ist. Beide konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Bärbel Köhne wurde für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Seit zehn Jahren dabei sind Werner Holm und Ursula Seidel.

Ärgerlich sei auch, dass viele Mitglieder ihren Beitrag nicht mehr überweisen. „Im vergangenen Jahr waren es 372 Euro. Jetzt sind es schon 632 Euro. Insgesamt fehlen uns also 1004 Euro“, sagt er. Die säumigen Mitglieder werden vom SoVD Berlin dreimal angeschrieben, den Beitrag zu bezahlen. „Das interessiert aber leider keinen, vielleicht warten sie nur darauf, dass sie ausgeschlossen werden“, sagte er. 

Positiveres zu berichten hatte die Frauensprecherin. „Durchschnittlich 25 Frauen kommen zu den monatlichen Treffen, bei denen es unter anderem um Altersfürsorge, Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten und den Hausnotruf gehe. Gut angenommen werden aber auch die gemeinsamen Fahrten und Ausflüge. 

Bürgermeisterin Stephanie Harms bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung für das vorbildliche Engagement. „Ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht selbstverständlich. Um Ihren regen Ortsverband mache ich mir keine Sorgen, hier funktioniert alles tadellos. Vielen Dank dafür, dass Sie sich für die Belange ihrer Mitglieder einsetzen“, sagte sie in Richtung des Vorstandes. 

Nicht nur die Grüße des Kreisverbandes Hannover Land, sondern auch einige statistische Zahlen hat Vorstandsmitglied Brigitte Meier mitgebracht. „Wir haben im vergangenen Jahr drei Millionen Euro für unsere Mitglieder erstritten“, berichtete sie. Insgesamt habe es 8586 Beratungen, 2122 Antrags-, 697 Widerspruchs- sowie 325 Klageverfahren gegeben. 

Von Heidi Rabenhorst

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