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Umland Ronnenberg Nachrichten Die Stadt bekommt eine Sozialberatungsstelle 
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14:03 23.02.2018
Auch das Jobcenter soll mit einem Mitarbeiter in der Sozialberatungsstelle vertreten sein. Quelle: Michael Heck
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Ronnenberg

 Der Umgang mit den Behörden ist für viele Bürger nicht ganz einfach. Bedürftige rennen vielfach von A nach B um die richtigen Zuständigkeiten zu erfahren. „Wir haben im Bereich der Erwachsenen eine Reihe von Beratungsstellen“, sagt Ronnenbergs Erster Stadtrat Torsten Kölle, während eines Sachstandsberichtes. Um diese besser nutzen zu können, will die Verwaltung eine zentrale Sozialberatungsstelle in Empelde einrichten, um die Aufgaben dieser verschiedenen Beratungsstellen zu kombinieren und für die Bürger durchschaubarer zu machen. Derzeit erwartet die Verwaltung die Antworten auf ihre Förderanträge.

Eine weitere spezielle Hürde für die einzelnen Behörden ist der Datenschutz. Ein Austausch untereinander sei vielfach nur dann möglich, wenn der Antragssteller oder Ratsuchende explizit seine Zustimmung dafür gegeben hat, erklärt Kölle. Die zentrale Sozialberatungsstelle soll diese Hürde abbauen helfen. Personen, die sich hilfesuchend an diese Anlaufstelle wenden, könnten, wenn ihnen nicht vor Ort geholfen werden kann, zielgerichtet an die richtigen Stellen weitergeleitet werden. 

Als Standort für die Sozialberatungsstele hat Kölle das sogenannte Wilhelm-Humbeck-Haus auserkoren, das die KSG Hannover als ersten Bau des Quartiers fertigstellen will, das an der Löwenberger Straße neu entstehen soll. Das Gebäude soll neben der städtischen Außenstelle 18 barrierefreie Wohnungen für ein selbstbestimmtes Wohnen für Senioren anbieten. Dazu kommt ein Bewohner-Café, ein Quartierstreff für das gesamte Quartier und ein Servicepunkt eines Pflegeanbieters. Dieses Konzept hatte die Siedlungsgesellschaft jüngst im Stadtplanungsausschuss vorgestellt. 

Intergriert werden könnte in die Beratungsstelle dann auch die Verwaltungsaußenstelle im Seegrasweg, die in diesen Tagen mit zwei Mitarbeitern ihre Arbeit aufnimmt. In der Löwenberger Straße plant die Verwaltung dann mit einem Sachbearbeiter und zwei Sozialarbeitern. Die zusätzlichen Kosten für die Stadt beziffert Kölle mit rund 13.000 Euro jährlich. Außerdem soll ein Mitarbeiter des Jobcenters zur engeren Verzahnung mit den städtischen Kräften und als Ansprechpartner vor Ort seinen Arbeitsplatz dort bekommen. 

„Wir wollen eine zentrale Anlaufstelle schaffen“, sagt Kölle. Dort könnten seiner Vorstellung nach auch verstärkt ehrenamtliche Helfer ihr Engagement einbringen. Alles in allem soll die Vereinfachung im Umgang mit den Behörden die Hilfesuchenden dazu motivieren, „sich selbst mehr um eigene Belange zu kümmern“, sagte Kölle. Über die Arbeit der Beratungsstelle soll seine Behörde dem Rat regelmäßig Bericht erstatten. 

Von Uwe Kranz

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