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Umland Ronnenberg Nachrichten Tarifabschluss belastet Etats
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19:49 07.04.2014
Die Stadt und Gemeinden müssen die Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst schultern. Quelle: Symbolbild
Ronnenberg

Die Verwaltungen haben vorgesorgt, dennoch reicht der in den kommunalen Etats eingeplante Betrag häufig nicht aus. „Wir haben zwar mit drei Prozent gerechnet, doch wegen der Erhöhung um mindestens 90 Euro müssen wir nach oben korrigieren“, sagt Ronnenbergs Fachbereichsleiter Finanzen, Frank Schulz. Statt 225.000 Euro Mehrbelastung für 2014 kostet der Tarifabschluss die Stadt nun rund 287.000 Euro. Von der Erhöhung profitieren laut Schulz die Angestellten, deren Gehalt eher im unteren Bereich liegen. Bei ihnen entspricht die Anhebung um 90 Euro häufig mehr als drei Prozent. Ab 2015 belastet die Gehaltserhöhung Ronnenbergs Etat um 355.000 Euro.

In Barsinghausen rechnete die Verwaltung mit einer Tariferhöhung von zwei Prozent - und muss offenbar nicht nachbessern. „So wie ich es bisher überschauen kann, werden wir mit dem im Haushalt eingeplanten Betrag auskommen“, sagte Verwaltungsvorstand Reinhard Hoffmann. Stellen sollen später als geplant wiederbesetzt werden. Mit einer Erhöhung um zwei Prozent hatte auch Gehrden im Vorfeld kalkuliert. Die zusätzliche Belastung betrage nun etwa 70.000 Euro, sagt Bürgermeister Hermann Heldermann. Dramatisch sei das nicht. Diesen Betrag will die Verwaltung mit einer verzögerten Wieder- und Neubesetzung von Stellen ausgleichen. Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke kann noch nicht sagen, wie sich die Tariferhöhung auf den Haushalt der Gemeinde auswirkt. „Momentan warten wir auf Informationen des Kommunalen Arbeitgeberverbandes“, sagte er.

Lisa Malecha und Dirk Wirausky

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