Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Tempo 30: Ratsgruppe springt Ortsrat zur Seite
Umland Ronnenberg Nachrichten Tempo 30: Ratsgruppe springt Ortsrat zur Seite
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 18.09.2017
Nach dem Ortsrat setzt sich nun auch die Ratsgruppe von CDU, FDP und FW für eine Tempo-30-Zone am Lindenbrink ein. Quelle: Marcel Sacha
Anzeige
Linderte

Die ermittelten Werte sollen als Grundlage für weitere Diskussionen dienen und gegebenenfalls als Argumente für die Einführung einer Tempo-30-Zone bei der Region Hannover, die als Straßenbaulastträger über die Entscheidungsbefugnis verfügt, hervorgebracht werden.

Dem Antrag zufolge sollen die Messungen an zwei Standorten durchgeführt werden - und zwar in beide Fahrtrichtungen: Unmittelbar hinter dem Ortseingangsschild sowie kurz vor Beginn der beidseitigen Wohnbebauung auf Höhe der Kreuzung Denkmalsweg/Berggartenstraße.

Zwischen diesen beiden gewünschten Messpunkten ist der örtliche Reitverein ansässig. Vereinsvertreter hatten in der jüngsten Ortsratssitzung auf die Gefahr aufmerksam gemacht, die bei Ausritten durch erhöhte Geschwindigkeiten der Autofahrer für Tiere und Reiter ausgehe. "Mithilfe der Datenerhebung soll festgestellt werden, inwieweit an dortiger Stelle ein Hinweisschild oder eine Fahrbahnmarkierung erforderlich ist", sagt der stellvertretende Gruppensprecher Dustin Jung (FW).

Damit folgt die Ratsgruppe im Grundsatz den Plänen, die laut Wolfgang Zehler im Rathaus ohnehin bereits diskutiert werden. Der Leiter des städtischen Fachbereiches für Bau und Ordnung kündigte entsprechende Zählungen bereits auf der Ortsratssitzung an. Auch das Aufstellen entsprechender Warnhinweise halte er für vergleichsweise unproblematisch, sagte er. Dadurch könne möglicherweise ein frühzeitiges Abbremsen bei Einfahrt in den Ort erwirkt werden.

Von Marcel Sacha

Ob die Bürgerversammlung in Ronnenberg wirklich als solche betrachtet werden kann, liegt im Auge des Betrachters. Immerhin 14 Einwohner, davon aber nur zehn aus der Kernstadt waren am Donnerstag ins Foyer der Marie-Curie-Schule gekommen, um verschiedene Themen mit Ratspolitikern zu diskutieren.

Uwe Kranz 17.09.2017

Zwar ist die Anzahl von Obdachlosigkeit bedrohter Menschen im ländlichen Raum geringer als in Ballungszentren, doch auch dort gibt es entsprechende Fälle. Diesen Personen zu helfen ist seit vier Jahren das Ziel des Projektes Rose. Nun verfügen die Sozialarbeiter über neue Räumlichkeiten in Empelde.

17.09.2017

Indem die Stadt eine Dienstleistung nicht mehr anbietet, könnte sie fast 30.000 Euro pro Jahr sparen. Zu diesem Ergebnis kommt die Prüfung eines Antrags der Grünen-Fraktion im Rat. Künftig soll sich stattdessen die Region Hannover wieder um die Kontrolle des Waffenrechts kümmern.

Uwe Kranz 17.09.2017
Anzeige