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Ronnenberg Neue Wohnanlage: Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen
Umland Ronnenberg Neue Wohnanlage: Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen
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14:44 12.03.2019
Bislang noch ein Trümmerfeld: Nach dem Abriss eines alten Hofensembles vor etwa einem Dreivierteljahr sollen auf dem Grundstück an der B 217 nun voraussichtlich im Sommer die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage beginnen. Quelle: Ingo Rodriguez
Ronnenberg

Unverändertes Ortsbild, aber immerhin ein Planungsfortschritt: Im Ortskern von Ronnenberg sollen voraussichtlich in diesem Sommer direkt an der Bundesstraße 217 die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage mit exklusiven Penthouse-Ebenen und Tiefgarage beginnen. Das hat auf Nachfrage jetzt der Investor mitgeteilt. „Die Pläne des Architekten sind fast fertig. In Kürze wollen wir den Bauantrag einreichen“, sagt der Gastronom und Bauherr Ömer Üye aus Hannover. Er hoffe, dass es dann in wenigen Monaten losgehen könne.

Baugrundstück gleicht seit Monaten einem Trümmerfeld

Auf dem Grundstück an der B 217 sollen nun voraussichtlich im Sommer die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage beginnen. Quelle: Ingo Rodriguez

Auf dem rund 2550 Quadratmeter großen Baugrundstück deutet auf diese Entwicklung bislang wenig hin. Vorzeichen für einen Baubeginn sind dort keineswegs zu erkennen. Vielmehr bietet sich Autofahrern und Passanten seit fast einem Dreivierteljahr ein ungewöhnlicher Anblick: Seit dem Abriss eines alten Hofensembles mit Pferdestall türmen sich auf dem Areal an der Kleine Feldstraße Berge aus Bauschutt auf. Die aus Sicherheitsgründen unmittelbar an der Ortsdurchfahrt aufgestellten Bauzäune werden immer wieder von Windböen umgeworfen – und später wieder aufgestellt. Auch bei der Stadt Ronnenberg gab seit den zügigen Abrissarbeiten im Juli bislang keine weiteren Hinweise für den im vergangenem Sommer zum ersten Mal angekündigten Bau einer Wohnanlage. „Uns liegen bislang weder eine Bauvoranfrage noch ein Bauantrag vor“, sagt der kommunale Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler.

Tiefgarage ist Lösung für Planungsschwierigkeiten

Der Investor begründet die Verzögerungen mit unerwarteten Planungsschwierigkeiten. Der fast vollendete Entwurf des Architekten beinhalte insgesamt 18 Wohneinheiten in zwei Neubauten mit jeweils zwei Vollgeschossen und darüber liegenden Penthouse-Wohnungen. „Mit Blick in Richtung Feldmark“, wie es der Investor im Sommer angekündigt hatte. Problematisch sei in der Planung die Unterbringung von Parkplätzen gewesen, sagt Üye. „Pro Wohnung werden als behördliche Auflage zwei Stellflächen für Autos verlangt. Deshalb haben wir jetzt eine Tiefgarage eingeplant“, sagt der Investor. Er hatte vor etwa eine Jahr die zuletzt leer stehende Immobilie über einen Makler erworben. Mit seinen erneut bekräftigten Bauabsichten, rückt auch die Entsorgung des Bauschutts im Ortskern näher.

Bislang noch ein Trümmerfeld: Nach dem Abriss eines alten Hofensembles vor etwa einem Dreivierteljahr sollen auf dem Grundstück an der B 217 nun voraussichtlich im Sommer die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage beginnen. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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