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Ronnenberg Region plant einen Neubau der FTZ
Umland Ronnenberg Region plant einen Neubau der FTZ
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10:30 17.03.2019
Die Feuerwehrtechnische Zentrale in Ronnenberg ist in die Jahre gekommen. Quelle: Ingo Rodriguez
Ronnenberg

Die Planungen der Region Hannover für einen Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) am Ortseingang von Ronnenberg nehmen konkretere Formen an. Am Donnerstag berichtete die Erste Regionsrätin Cora Hermenau dem Regionsausschuss für Feuerschutz, Rettungswesen und allgemeine Ordnungsangelegenheiten über den aktuellen Stand. Demnach soll der Bau möglichst noch bis Mitte 2021 auf den Weg gebracht werden.

Pro Jahr werden am FTZ-Standort in Ronnenberg an der Bundesstraße 217 von sechs Mitarbeitern etwa 90 Kilometer Feuerwehrschläuche gereinigt und getrocknet, rund 300 Einsatzfahrzeuge werden gewartet, aber auch Atemschutzgeräte und Pumpen – von den Freiwilligen Feuerwehren im gesamten Südwesten der Region. Auch ein Teil der Ausbildung ist hier untergebracht. Im Jahr 2016 kam Regionspräsident Hauke Jagau zum 50-jährigen Bestehen der Einrichtung nach Ronnenberg. Nun ist eine Modernisierung dringend notwendig.

500.000 Euro für Planungen vorgesehen

In Ronnenberg war der Standort der FTZ in der Vergangenheit häufiger in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, wenn es um potenzielle Standorte städtischer Einrichtungen ging. Zuletzt hatten Kritiker der Lösung für die Unterbringung des Stadtarchivs in der früheren Kegelbahn im Gemeinschaftshaus das FTZ-Gelände als Alternative ins Spiel gebracht. Die Stadt Ronnenberg hatte stets darauf verwiesen, das die Region noch nicht über die weitere Verwendung entschieden habe.

Nach mehreren Besichtigungsterminen ist nun klar, dass auf dem Gelände ein Neubau der FTZ entstehen soll. Der Haushalt der Region Hannover für 2019 sieht dafür sogar bereits 500.000 Euro für die ersten Planungen vor. Nicht verbrauchte Mittel könnten aber auch auf das kommende Jahr übertragen werden, betont Regionssprecherin Carmen Pförtner.

Noch kein genauer Zeitplan

Daraus entstehen soll unter anderem bis Oktober 2019 eine Machbarkeitsstudie, die den Regionsdezernenten vorgelegt werden soll. Eine Expertenkonferenz wird dann mit der eigentlichen Planung beauftragt, die eine sogenannte Haushaltsunterlage anfertigten soll. Diese wird abschließend der Regionsversammlung zur Entscheidung vorgelegt.

Ein genauer Zeitplan für diese Abfolge wurde allerdings noch nicht vorgelegt. Auch die zu erwartenden Gesamtkosten für den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale sind noch nicht ermittelt. Ziel ist es allerdings, den Bau bis zum Ende der laufenden Wahlperiode auf den Weg zu bringen. Damit wäre Ronnenberg spätestens ab Mitte 2021 um eine Großbaustelle reicher.

Weitere Themen aus Ronnenberg finden Sie unter haz.de/umland/ronnenberg.

Von Uwe Kranz

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