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Ronnenberg Förderung an zwei Schulen muss weitergehen
Umland Ronnenberg Förderung an zwei Schulen muss weitergehen
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15:54 12.09.2018
Die Grundschule in Benthe ist eine der beiden Schwerpunktschulen im Stadtgebiet. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Im Bereich der inklusiven Ausstattung ihrer Grundschulen hat die Stadt Ronnenberg noch einigen Nachholbedarf. Da an den weiteren Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Ronnenberg noch nicht voll umfänglich die baulichen Maßnahmen zum uneingeschränkten Betrieb als inklusive Schulen abgeschlossen werden konnten, sollen die Einrichtungen in Benthe und Weetzen auch in Zukunft als so genannte Schwerpunktschule im Primarbereich ausgewiesen werden.

2013 hatte der Rat beschlossen, die beiden Grundschulen mit einem entsprechenden Status zu versehen. Die Einrichtung in Benthe ist seither Schwerpunktschule für den Förderschwerpunkt Sehen, in Weetzen geht es im Schwerpunkt um fdie Förderung der körperlichen und motorischen Entwicklung. Ausgewählt wurden die beiden Häuser, „da sie sich aufgrund der örtlichen baulichen Bedingungen besonders gut für den inklusiven Betrieb im jeweiligen Förderschwerpunkt eignen“, wie es in der Begründung der Verwaltung heißt. Die Bezeichnung Schwerpunktschule war von der Landesschulbehörde befristet bis zum 31. Juli 2018 vergeben worden. Nun soll eine Verlängerung bis 31. Juli 2024 beantragt werden.

Die Grundschule in Weetzen ist eine der beiden Schwerpunktschulen im Stadtgebiet. Quelle: Uwe Kranz

In ihrer Statistik zur Schülerzahlenentwicklung hatte die Verwaltung zuletzt aufgezeigt, dass auch in den anderen Grundschulen des Stadtgebietes bereits Kinder inklusiv unterrichtet werden. Dies geschehe auch erfolgreich und unabhängig davon, ob die Stadt Schwerpunktschulen ausweise oder nicht. Beispielsweise seien in der Theodor-Heuss-Schule zuletzt auch jeweils Schüler mit Förderschwerpunkt Sehen und körperliche-motorische Entwicklung unterrichtet worden, listet die Verwaltung auf.

Es würden bei jedem Kind die besonderen Umstände des Einzelfalls betrachtet und entsprechend in der jeweiligen Schule entschieden, ob das Kind vor Ort unterrichtet werden kann oder in den speziellen Schwerpunktschulen besser aufgehoben wäre. „Dieser erfolgreichen Praxis soll mit der Verlängerung der Schwerpunktschulen auch für künftige Fälle der Weg bereitet werden. Die Verlängerung der bestehenden Regelung ist mit allen Schulleitungen der Grundschulen in Ronnenberger Trägerschaft abgestimmt“, berichtet die Verwaltung.

Die Stadt beantragt nun eine entsprechende Fortführung der Schwerpunktschulen bei der Landesschulbehörde. Dem Antrag wird ein Maßnahmenkatalog beigelegt, in dem der weitere inklusionsgerechte Ausbau von Grundschulen im Stadtgebiet aufgeführt ist. Als Einzelprojekte sind darin bis 2020 der Bau eines Blendschutzes in den Grundschulen Ronnenberg und Weetzen für insgesamt 180.000 Euro vorgesehen. Bis 2021 soll in die Sporthalle der Grundschule Benthe eine behindertengerechte Toilette (40.000 Euro) eingebaut werden. 2024 sollen dann die Aufzüge in den Standorten Ronnenberg und Theodor-Heuss-Schule Empelde für jeweils weitere 150.000 Euro fertiggestellt sein.

Von Uwe Kranz

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