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Ronnenberg Verwaltung feiert mit rund 1000 Senioren
Umland Ronnenberg Verwaltung feiert mit rund 1000 Senioren
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00:17 08.12.2018
Das Gemeindehaus in Ronnenberg ist während der ersten beiden Feiern gut gefüllt. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Eva Gärtner und Birgit Sommerfeld tingeln in den Tagen des Advents durch die Ortsteile. Die beiden Mitarbeiterinnen der Ronnenberger Verwaltung treffen dabei auf rund 1000 Bürger der Stadt, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, und zahlreiche ehrenamtliche Helfer. Ihre Mission sind die traditionellen Seniorenweihnachtsfeiern, die in allen Ortsteilen jedes Jahr gefeiert werden.

Besinnlich geht es zu in drei Gemeinschaftshäusern, dem Feuerwehrgerätehaus Ihme-Roloven, dem Gemeindehaus Benthe, dem ehemaligen Gasthaus Lüerßen in Weetzen und der Aula der Marie Curie Schule in Empelde. Die festlich geschmückten Tafeln, den Baum sowie Kaffee und Kuchen haben viele freiwillige Helfer vorbereitet. An den ersten beiden Tagen der Tournee sind dies 14 Frauen des Deutschen Roten Kreuzes, die die Veranstaltungen im Gemeinschaftshaus am Weetzer Kirchweg begleiten. Sie haben alle Hände voll zu tun.

Die zweite Klasse der Grundschule Ronnenberg verzückt die Senioren mit Liedern und Gedichten. Quelle: Uwe Kranz

Glücklicherweise gilt dies nicht für die Ersthelfer und die anwesenden Helfer der Feuerwehr. Gesundheitliche Notfälle habe es in den vergangenen Jahren nicht gegeben, erzählt Sommerfeld erleichtert. Dennoch ist nicht zuletzt auch die Senioren froh über die Anwesenheit der Rettungsdienste. „Das führt auch dazu, dass sich die Gäste sicherer fühlen“, sagt Sommerfeld. Und das, obwohl Vorschriften des Brandschutzes inzwischen offene Flammen bei den Weihnachtsfeiern von vorn herein untersagen. „Es ist aber auch ein Stück Tradition, dass die Feuerwehr dabei ist“, erläutert die Mitarbeiterin der Verwaltung.

Bei den Rückläufern der in diesem Jahr 3845 Einladungen erleben die Organisatoren immer wieder Überraschungen. Einige meldeten sich gar nicht, andere bitten dagegen darum, nicht wieder eingeladen werden zu wollen, da sie sich nicht so „alt“ fühlten, an der Weihnachtsfeier teilzunehmen. „Die meisten freuen sich aber einfach über zwei Stunden buntes Programm“, sagt Sommerfeld.

Alfons Schleinschock begleitet die Gäste beim Singen der Weihnachtslieder auf der Geige. Quelle: Uwe Kranz

Der Ablauf ist von Ortsteil zu Ortsteil unterschiedlich. Weihnachtslieder gehören immer dazu, in Ronnenberg begleitet von Alfons Schleinschock mit der Geige. Dazu verzücken Zweitklässler der Grundschule Ronnenberg die Senioren mit Liedern und Gedichten. Besinnliche Worte richtet Pastor Wolfgang Dressel an die Männer und Frauen im Saal.

Nach der Kaffeepause tritt auch Bürgermeisterin Stephanie Harms als Gastgeberin an das Rednerpult. Sie vergleicht die Vorweihnachtszeit damals und heute und kommt zu dem Schluss, dass heute eher das Kommerzielle dominiert und man in der Hektik das Gefühl hat, die Zeit würde immer schneller vergehen. In anderen Zeiten, die die Anwesenden selbst noch erlebt haben, sei es auch vor den Feiertagen zunächst einmal darum gegangen, etwas zu essen zu haben, erinnert Harms. Danach liest die Bürgermeisterin die Geschichte „Der verschwundene Engel“ vor.

Eva Gärtner von der Stadtverwaltung begrüßt die Gäste zur Weihnachtsfeier. Quelle: Uwe Kranz

Nach den größeren Veranstaltungen in Ronnenberg und Empelde in dieser Woche folgen nach dem Wochenende die Feiern in den kleineren Ortsteilen. Trotz Anhebung des Alters auf mindestens 70 Jahre sei die Teilnehmerzahl konstant zuletzt nahezu geblieben, erklärt Sommerfeld. Der demografische Wandel verspricht aber, dass die Seniorenweihnachtsfeiern auch in Zukunft nicht aus der Mode kommen werden.

Von Uwe Kranz

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