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47 Schüler erhalten einen Zuschuss für iPads

Seelze 47 Schüler erhalten einen Zuschuss für iPads

Insgesamt 47 Schüler der Bertolt-Brecht-Gesamtschule erhalten einen Zuschuss für die im Unterricht verwendeten iPads. Von den im ersten Jahrgang an der Integrierten Gesamtschule (IGS) aufgenommenen Jungen und Mädchen erhält rund ein Drittel Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).

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Bei der Vorstellung der neuen Schule präsentieren Tallal (von links), Batin und Lisa präsentieren in der Klasse 5d ihre Ausarbeitung, die vom iPad auf die interaktive Tafel übertragen wird.

Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)

Seelze.  Die neue Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist mit 135 Schülern gestartet, von denen rund ein Drittel Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) hat. Für die Stadt bedeutet dies, dass 47 Kinder zu ihren im Unterricht verwendeten iPads einen Zuschuss bekommen. Diese Zahlen nennt die Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion.

Der Rat hatte im Juni einen Zuschuss von 60 Prozent für die Tablets der BuT-berechtigten Schüler beschlossen, die als Pilotprojekt mit den Geräten arbeiten. Im Haushalt der Stadt wurden dafür 6000 Euro überplanmäßig bereit gestellt. Für die iPads sind über vier Jahre laufende Leasingverträge abgeschlossen worden, für die Kosten von monatlich 17,50 Euro anfallen. Dank der städtischen Unterstützung zahlen die Eltern somit 7 Euro, die restlichen 10,50 Euro übernimmt die Stadt.

 Auch künftige Jahrgänge sollen mit iPads arbeiten

„Das zentrale Medium im Unterricht der Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist das iPad“, erklärt Bürgermeister Detlef Schallhorn. Dies hätten die Planungsgruppe und die späteren Gremien der Gesamtschule so beschlossen. Ein zentrales Anliegen der Schule ist, dass kein Schüler zurückgelassen wird. Die IGS will deshalb alle Schüler an die digitale Welt duch das Lernen mit den iPads heranführen, die mit den Geräten sachgerecht umgehen können sollen. „Die aktuellen positiven Unterrichtserfahrungen zeigen, dass besonders in der heterogenen Schülerschaft einer Gesamtschule das Tablet ein unverzichtbares Medium ist.“ Alle Schulbücher seien auf dem Tablet digital vorhanden, kein Buch müsse mehr in der Schultasche mitgenommen werden. Die Schüler könnten ihre Arbeit mit diversen Möglichkeiten wie Kalender, Aufgabenrubriken und Notizen gut auf dem Gerät organisieren und fänden alle Unterrichtsinhalte als e-Book im sogenannten Lernbüro.  Spezielle Apps unterstützten die Kinder beim Lernen, die mit den iPads zudem Präsentationen erstellen und künftig der Schulöffentlichkeit zugänglich machen könnten.

Ohne Tablets würde Aufwand an Kopien steigen

Alternativen zu den in der IGS genutzten iPads seien zwar diskutiert worden, hätten sich aber nicht als nicht zielführend herausgestellt.  Für die auch von anderen Gesamtschulen genutzte Methode des Lernbüros sei das iPad das geeignete Medium. „In jeder Klasse befinden sich unterschiedliche Lernniveaus von grundlegenden bis zu erhöhten Niveaus.“ Dazu gebe es in jeder Klasse Schüler, die Unterstützung benötigen beim Schreiben, beim Rechnen oder Lesen oder beim Lernen. Um allen gerecht zu werden, sei das Tablet ein sinnvolles Medium. Denn es biete Lernmaterial auf diversen Niveaustufen an, das zum großen Teil von den Lehrern selbst entwickelt worden sei. „Ohne iPad müsste ein immens hoher Aufwand an Kopien betrieben werden, der in keinem Verhältnis steht.“

Schule und Stadt haben bislang keine Sponsoren für iPads gefunden

Sponsoren gibt es für die Tablets bislang nicht. Zwei Betriebe sind von der Schule erfolglos angeschrieben worden. Eine Absage hat die Stadt auch von der Region Hannover erhalten. Und einen Förderverein gibt es an der im Aufbau befindlichen Schule bislang noch nicht.

Von Thomas Tschörner

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