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CDU fordert 307.000 Euro für Letters Hallenbad

Seelze CDU fordert 307.000 Euro für Letters Hallenbad

Für die Sanierung des Beckenkopfes und der Lüftungsanlage im Hallenbad Letter sollen 307.000 Euro in den Etat für 2018 aufgenommen werden. Dies fordert die CDU-Fraktion in einem Antrag, über den die politischen Gremien noch beraten müssen. Die CDU regiert damit auf die Sorgen des Fördervereins Die Qualle, der das Bad betreibt.

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Mitglieder des Fördervereins wie Mike Starke haben in den vergangenen Jahren immer wieder Hand angelegt, um das Hallenbad in Schuss zu halten

Quelle: Frank Oheim (Archiv)

Letter. Im Dezember 2015 hatte der Rat für die Beseitigung sicherheitsrelevanter Mängel im Hallenbad bereits 250.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollte ursprünglich die Lüftungsanlage und der Beckenkopf erneuert werden. In der jüngsten Ratssitzung hatte Bürgermeister Detlef Schallhorn jedoch klargestellt, dass die Stadt zunächst in den Brandschutz des Bades investieren müssen. Die Kosten bezifferte die Verwaltung auf fast 210.000 Euro. Abzüglich der Kosten für die Neugliederung des Sanierungsgutachtens in Höhe von knapp 8000 Euro blieben von den ursprünglich für die Badsanierung vorgesehenen 250.000 Euro nur noch rund 32.000 Euro. Dies hatte in dem Förderverein Die Qualle sowie Angehörigen der Schwimmsparte der SG Letter 05 für Unruhe gesorgt, die den Erhalt des Bades gefährdet sahen.

"Der Verein Die Qualle sieht die Erneuerungen des Beckenkopfes und der Lüftungsanlage mit höchster Priorität, um den Betrieb des Bades gewährleisten zu können", erklärt CDU-Fraktionschef Jens Willms in der Begründung seines Antrags. Diese Einschätzung würde auch von der Fachabteilung der Stadtverwaltung bestätigt. Denn die Lüftungsanlage sei 25 Jahre alt und technisch und energetisch abgängig. Das Kältemittel sei nicht mehr zulässig und dürfte bei Wartungen und Reparaturen nicht mehr eingesetzt werden. "Ein Defekt in der Lüftung würde zwangsläufig die Schließung des Bades zur Folge haben", sagt Willms. Auch die Betonsanierung des Schwimmbeckens müsste kurzfristig in Angriff genommen werden, um weitere korrosionsbedingte Schäden an der Tragkonstruktion des Beckens zu verhindern und bereits entstandene Schäden zu beheben. Die Fuge zwischen Beckenkopf und Umgangsplatte sei zwingend abzudichten. Dies mache auch eine Erneuerung großflächiger Fliesenbereiche notwendig. Die Kosten dieser Arbeiten würden mit rund 330.000 Euro veranschlagt, von denen etwa 205.800 Euro für die Lüftungsanlage und rund 133.200 Euro für den Beckenkopf entfielen. Grundlage seien Angebote, die der Verein bereits 2016 eingeholt hatte. Preissteigerungen seien eingerechnet, betonte Willms. Weil ja noch 32.000 Euro zur Verfügung ständen, müssten noch etwa 307.000 Euro für den Etat 2018 aufgenommen werden.

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