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Umland Seelze Nachrichten E-Center setzt auf Facebook
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14:43 27.04.2013
Von Sandra Remmer
Steffen Christ (links) und Lennart Schmidt sehen sich selbst noch in der Findungsphase. Quelle: Sandra Remmer
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Seelze

Wir schreien nicht Hurra, aber wir jammern auch nicht“, bringt Lennart Schmidt es auf den Punkt. „Wir arbeiten noch daran, herauszufinden, was der Seelzer wünscht, sind quasi noch in der Findungsphase“, ergänzt Steffen Christ. Fisch zum Beispiel sei schwierig - auch, was die Einstellung von gutem, fachkundigen Personal beträfe. Es müsse sich bei gewissen Dingen eben erst rumsprechen, dass sie jetzt in Seelze erhältlich seien. Möglich sei alles, alles könne besorgt werden, aber der Absatz müsse auch stimmen. „Die Klientel hat sich teilweise geändert“, schildert Lennart Schmidt seine Beobachtungen. Das könne damit zusammenhängen, dass sich vor allem das Angebot im Non-Food und Textilbereich verringert habe. „Wir haben Kunden verloren, aber es sind auch neue hinzu gekommen“, sagte Schmidt. Der Einzugsbereich habe sich vergrößert, es kämen zum Beispiel auch Kunden aus Garbsen oder Dedensen zum Einkaufen.

Zu schaffen mache ihnen jedoch die Brückensperrung. „Das haben wir schon zu Marktkaufzeiten bemerkt“, berichtet der Schmidt. Dabei gäbe es auf der anderen Seite des Kanals etwa 3500 Haushalte, die als potenzielle Kunden infrage kämen.

Etwa 3,5 Millionen Euro haben die Betreiber und Edeka in die Umgestaltung des Marktkaufs in ein E-Center investiert - etwa zu gleichen Teilen. 30 neue Mitarbeiter verstärken nun das Team, vor allem im Bedienbereich, den es vorher nicht gegeben hat. Und noch etwas zeichnet das innovative Team aus: Als einziger Seelzer Supermarkt kommuniziert das neue E-Center im Internet über die Plattform Facebook. Den Seelzern scheint es zu gefallen, was mehr als 180 „Gefällt mir“ Klicks beweisen.

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