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Umland Seelze Nachrichten Erstes Neujahrskonzert der MuSe ist ein Erfolg
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14:49 07.01.2018
Inna Vysotska und Band bestreiten das erste Neujahrskonzert des Musikfestivals Seelze in St. Martin. Quelle: Thomas Tschörner
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Seelze

 Erstmals hat das Musikfestival Seelze (MuSe) ein Neujahrskonzert auf die Beine gestellt. Zum Auftakt ihrer Nordeuropatournee und als Vorbereitung für ihre Teilnahme beim Jazz-Festival im finnischen Helsinki spielten Inna Vysotska und Band in St. Martin. Nach Möglichkeit soll das Neujahrskonzert eine dauerhafte Einrichtung der MuSe werden.

Auch „White Flag“ von Dido ist dabei

Die Musiker boten einen bunten Strauß ihrer jazzigen und beschwingten Musik und sorgten so an einem trüben Winterabend für gute Laune beim Publikum in der noch weihnachtlich geschmückten Kirche. Neben eher klassischen Jazz-Stücken boten die Musiker auch brasiliansiche Klänge und warteten auch mit einer russisch-brasilianischen Gemeinschaftkomposition auf. Inna Vysotska, die als ihr Vorbild die Sängerin Anna Maria Jopek nannte, sang aber auch Lieder von Ella Fitzgerald sowie das für ihre Band arrangierte „White Flag“ von Dido.

Beschwingter Jazz: Für gute Laune sorgen Inna Vysotska und Band beim ersten Neujahrskonzert der MuSe in St. Martin.

International wie die Musikauswahl ist auch die Zusammensetzung der sehr guten Band, die aus Dmitry Suslov (Saxophon) aus Russland, Stepan Shadikyan (Trompete) aus Georgien, Viktor Bürkland (Piano) aus Estland sowie den beiden Deutschen Marcus Lewyn (Bass) und Oliver Struck (Schlagzeug) besteht. Inna Vysotska, die in Donezk in der Ukraine geboren wurde, erhielt bereits ab ihrem siebten Lebensjahr Klavier- und Gesangsunterricht. Nach der Beendigung der Musikschule folgte ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Sie singt und mehreren Projekten und unterrichtet Gesang.

Neujahrskonzert soll dauerhaftes Angebot werden

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr zum ersten Mal ein Neujahrskonzert machen können“, sagte Christoph Slaby, der künstlerische Leiter der MuSe. Er hoffe, dass die MuSe jedes Jahr eine Musikgruppe einladen und so gleich zu Beginn des Jahres den Menschen eine Freude machen könne. Das Festival werde in diesem Jahr am 27. Juni beginnen, sagte Robert Leschik, der im Leitungsteam für die Finanzen zuständig ist. Die übrigen Termine stünden noch nicht fest, geplant sei aber, alle Konzerte innerhalb von zehn Tagen über die Bühne gehen zu lassen. Zudem sei die MuSe am Kulturzelt beteiligt, das im August im Bürgerpark ein Progamm mit Akteuren aus Vereinen, Schulen und Kulturinitiative Seelze (KiS) präsentieren wird. „Wir tragen die MuSe auf unseren eigenen Schultern“, sagte Leschik zu der finanziellen Seite des Festivals. Weil die Organisatoren die Künstler auch bezahlen wollten, könnte das Festival nicht kostenlos sein. Zusätzliche Wertschätzung der Künstler könne des Publikum mit Applaus zeigen. „Wir hoffen, dass 2018 für die MuSe so erfolgreich wird wie die vergangenen Jahre“, sagte Schirmherr Heinrich Aller. 

Von Thomas Tschörner

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