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Alltags-Radfahrer werden belohnt

Seelze Alltags-Radfahrer werden belohnt

Wer mit seinem Fahrrad zum Bahnhof pendelt, schont die Umwelt. Daher möchte der ADFC am Freitag morgen ab 6.15 Uhr bei allen Fahrradfahrern "danke" sagen. Neben Informationen über die Lobbyvereinigung ADFC gibt es zusätzlich einen Müsliriegel, als kleine Geste der Wertschätzung.

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Karl-Heinz Giese vom ADFC stärkt Seelzes Alltags-Radfahrer am Bahnhof mit Müsliriegeln.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Seelze. Karl-Heinz Giese von der Ortsgruppe Garbsen-Seelze des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) ist häufig auf den Ausflugstouren mit Freizeitradlern unterwegs. Das Jahresprogramm mit Touren nach Luthe oder unter dem Langenhagener Flughafen hindurch, finden viele Menschen attraktiv. Am Freitag morgen möchte er aber die Alltags-Radler in den Vordergrund stellen, die ihr Fahrrad regelmäßig auf dem Weg zum Ausbildungs- oder Arbeitsplatz nutzen. "Sie verhalten sich besonders umweltbewusst", finden Giese und seine Mitstreiter. Der Grund, weshalb die Fahrradnutzer am Bahnhof Seelze ab 6.15 Uhr mit Müsliriegeln erfreut werden sollen. Solange der Vorrat reicht, wird es den kleinen Snack ohne Zuckerzusatz geben, "als Sprit für die nächste Runde", wie der saloppe Werbespruch der Informationskarte verkündet. Damit werden Interessierte über die umfangreichen Leistungen und Angebote des ADFC vor Ort informiert.

Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung

"Wir arbeiten mit der Stadt Seelze intensiv zusammen, um die Situation für Fahrradfahrer stetig zu verbessern", berichtet Karl-Heinz Giese. So wurden im vergangenen Jahr, auf Anraten des ADFC, bereits drei Fahrradschikanen in Letter entschärft. "Jetzt können auch Lasten- oder Liegefahrräder die Stellen problemlos passieren". Als nächsten Vorschlag haben die Radfahr-Lobbyisten eine Rampe an der B 441 Höhe Kreuzung Seelze-Süd auf ihrem Zettel stehen: "Wir wünschen uns, das Radfahrer von der Brücke leicht auf den Wirtschaftsweg gelangen können, der parallel zum Stichkanal verläuft", beschreibt Giese das nächste Projekt.

Von PATRICIA CHADDE

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