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Umland Seelze Nachrichten Harenberger organisieren abendliches Kirchenerlebnis
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17:41 21.02.2018
Roswitha Schulz (von links), Knut Werner und Angela Nienburg präsentierendie Werbung für vier Abendkirchenveranstaltungen. Quelle: Patricia Chadde
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Harenberg

  Die Jahreslosung der evangelischen Kirche lautet „Quelle des lebendigen Wassers“ und hat beim siebenköpfigen Kirchenvorstand von Harenbergs St. Barabara Kirche gleich die Einfälle sprudeln lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: im Verlauf des Jahres wird es vier Veranstaltungen geben, die jeweils sonntags am späten Nachmittag um 17 Uhr Kirchenbesucher einladen. Die harmonische Verbindung aus Musik und Predigt beziehungsweise Vortrag soll die Sinne erfrischen und Menschen für Kirche begeistern, die bisher nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstbesuchern zählen. Ein Jahr lang haben die Initiatoren bereits Erfahrungen mit dem Konzept gesammelt und nun eine attraktive Fortsetzung organisiert.

Den Auftakt gestaltet Hannovers Stadtjugendpastor Torsten Pappert am Sonntag, 4. März, um 17 Uhr,wenn er über  „Wasser des Lebens – stille Wässerchen oder Sturmflut“ sinniert. Sängerin Anna Selvadurai, bekannt für genreübergreifende Interpretationen von Pop-, Soul oder Jazz wird dazu ihre starke Stimme erklingen lassen, während Gebärdendolmetscherin Jana Blume die Übersetzung von Ton in Symbol anbietet. 

Am Sonntag, 3. Juni, kommt mit Daniel Fernholz ein in Harenberg gefragter und gefeierter Musiker. Der Gitarrist und Songwriter aus Burgdorf freut sich „über das große Geschenk Musik ebenso, wie über die Einladung in Harenbergs St.-Barbara- Kirche“. Christiane Neukirch, Pastorin für gebärdensprachliche Seelsorge hat diese vernastaltung der Abendkirche unter das Motto „ Wasser – mehr als ein Getränk“ gestellt. Neukrich verrät daher gleich mal die Gebärde für Pastor:  „Einfach mit Daumen und Zeigefinger beider Hände beim Hals ansetzend zwei Balken rund zehn Zentimeter nach unten auf den Körper zeichnen“.

„Sintflut und andere Katastrophen“ werde das Thema von Corinna Diestelkamp in der Abendkirche am 2. September, ebenfalls ab 17 Uhr . Die Pastorin des Klosters Loccum sammelte unter anderem in Irland Erfahrungen als Seelsorgerin, bekanntermaßen ein ebenso grünes wie regenreiches Land mit eindrucksvollen Küsten. Den musikalischen Part steuert bei dieser Veranstaltung Seelzes Kirchenmusiker Christoph Slaby bei, der die unterschiedlichen Facetten des Themas Wasser erklingen lassen wird, vom Tröpfeln bis zum Schwall. „Bereits jetzt fahndet Slaby nach passenden Kompositionen und ist sich sicher, das ,Wasser und Piano’ für eine Symbiose gemacht sind“. 

Hannovers Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann gefällt das Konzept von Harenbergs Abendkirche. Im vergangenen Jahr erlebte er die Vernastaltung bereits als Besucher. Am Sonntag, 4. November, um 17 Uhr will er die frühen Abendstunden in den Geist der „Taufe“ stellen. „Warum taufen wir eigentlich?“ fragt er und ist überzeugt, dass es nicht allein theologische Antworten geben wird. „Ich freue mich auf Antworten, die sicher auch mal ganz überraschend ausfallen werden“, freut sich Hannovers Stadtsuperintendent auf besondere Perspektiven. Als musikalische Partnerin hat sich Heinemann die erfolgreiche Flötistin Elisabeth Schwanda gewünscht. Voller Leidenschaft wird die virtuose Musikerin melodische „Wasser-Werke“ vom Mittelalter bis zur Avantgarde spielen, denn auch die Tonsetzer ließen und lassen sich vom feuchten Element gern anregen.  

Von Patricia Chadde

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