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Umland Seelze Nachrichten Anmeldezahlen: IGS löst Gymnasium ab
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00:38 15.06.2018
Dinaz (11, von links) und Emily (10) sind begeistert von den iPads. Quelle: Sandra Remmer
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Seelze

Zwei Wochen vor den Sommerferien und gut acht Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres verzeichnet die Bertolt-Brecht-Gesamtschule erfreuliche Anmeldezahlen. Bislang haben sich 122 Schüler für die IGS als weiterführende Schule entschieden.

„Unsere Arbeit erntet erste Erfolge“, sagt Schulleiterin Regina Schlossarek-Aselmeyer. Und es kämen weitere Anmeldungen hinzu. Den aktuellen Zahlen zufolge haben sich für das Schuljahr 2018/19 mehr Eltern dafür entschieden, ihre Kinder an der IGS und nicht am Georg-Büchner-Gymnasium anzumelden, das bisher 114 Anmeldungen meldet. „Das Interesse der Eltern und Kinder an der Integrierten Gesamtschule als neuer Schulform, die außerdem die Haupt-und Realschule ablöst, wird damit sehr deutlich“, sagt Projektleiterin Claudia Kahlert aus der Stadtverwaltung. Über viele Jahr hinweg hätten mehr als Eltern ihre Kinder am Gymnasium angemeldet als an Haupt- und Realschule zusammen, teilt Stadtsprecher Carsten Fricke mit. Zuletzt sei das Verhältnis 60 zu 40 Prozent gewesen. Auch zum Start der IGS sei dieser Trend unverändert gewesen. Vor einem Jahr verzeichnete das GBG 178 neue Anmeldungen für Fünftklässler, die Bertolt-Brecht-Schule 124.

Anhand der nun vorgelegten Anmeldezahlen zeigt sich, dass das erklärte Ziel der Stadt, das völlig überfüllte Gymnasium zu entlasten, näher rückt. „Ein Ziel, das mit dem Beschluss zur Einführung der IGS einherging war, dass künftig etwa jeweils die Hälfte eine Jahrgangs das GBG und die IGS besucht“, erläutert Kahlert. Die Gründe für die guten Anmeldezahlen seien vielfältig. Die Attraktivität der neuen, komplett offenen und durchlässigen Schulform in völlig neu gestalteten Räumen und das pädagogische Konzept, dass anstelle von Noten auf Lernentwicklungsberichte setzt und das Sitzenbleiben ausschließt, komme offenbar bei Eltern und Schülern gut an. Auch der Einsatz moderner Unterrichtsmedien wie Tablets und Visuboards überzeuge viele. Außerdem hat der Rat beschlossen, dass die IGS eine gymnasiale Oberstufe erhalten soll und die Schüler somit dort auch nach neun Jahren ihr Abitur ablegen können. „Das ist ein deutliches Signal für die Zukunft“, sagt Kahlert.

Damit der neue fünfte Jahrgang an der IGS eingeschult werden kann, sind im Schulgebäude weitere Umbauten erforderlich. Derzeit entstehen im zweiten Obergeschoss der Schule sieben neue Klassenräume und eine Lehrerstation. Rund 150 000 Euro will die Stadt dafür investieren.

Von Sandra Remmer

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