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Zum Abschluss gibt es ein Diplom

Seelze Zum Abschluss gibt es ein Diplom

Physik, Meteorologie, Ingenieurbau: Einen Vormittag lang haben sich die Viertklässler der Regenbogenschule intensiv mit verschiedenen Wissenschaften beschäftigt. Unterstützt wurden sie dabei vom Team des Leibniz JuniorLabs. 

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Zum Andenken erhalten die Viertklässler ein Forscherdiplom..

Quelle: Sandra Remmer

Seelze.  Naturwissenschaften sind langweilig? Keinesfalls –finden die Viertklässler der Regenbogenschule. Einen Vormittag lang haben sie sich mit Fragen zu Physik, Meteorolgie und Baukunst beschäftigt. Neun studentische Mitarbeiter vom Leibniz JuniorLab haben sie dabei angeleitet und unterstützt. „Ich bin überrascht, wie gut die Schüler sich mit Fachbegriffen auskennen“, lobte Kai Schinke vom Leibniz JuniorLab. Die Jungen und Mädchen hätten zum Beispiel sofort gewusst, dass ein Spiegel reflektiert. 

Praxistest mit Linse und Brille

Auf dem Stundenplan der Klasse 4d stand das Thema Optik. „Was macht eine Sammellinse?“, fragte Kai Schinke. Nicht lange überlegen musste der neunjährige Nick: „Sie sammelt das Licht“. Und eine Streulinse? „Die streut es“ ergänzte die klasse unisono. Auch Fiona (9) fand, dass der Ausflug in die Physik spannend war. „Sonst ist Sachkunde mein Lieblingsfach“, verriet die Schülerin. Außerdem standen  Versuche zum Thema Kurz-und Weitsichtigkeit auf dem Programm. Mithilfe verschiedener Linsenarten und Lichtstrahlen lernten die Grundschüler, wie sie ganz einfach testen können, ob jemand kurz- oder weitsichtig ist. „Wenn jemand weitsichtig ist, dann braucht er eine Brille mit Sammellinse“, erkannte Lisa (10) sofort. Höhpunkt der Experimente war ein Regenbogen, den Kai Schinke und seine Kollegin Celine Beckhausen mit einem Prisma zauberten. 

Die Klasse 4d forscht und experimentiert zum Thema Optik

Die Klasse 4d forscht und experimentiert zum Thema Optik.

Quelle: Sandra Remmer

Auch Meteorologie und Brückenbau stehen auf dem Plan

Während die Klasse 4d sich mit ersten physikalischen Phänomenen auseinander setzte, lernten die Schüler in den anderen vierten Klassen Grundsätze der Meteorologie und aus dem Bauingenieurwesen kennen. „Die Meteorologen stellen zum Beipiel einen Nebeltornado her. Und bei den Bauingenieuren geht es um Dinge wie Brücken- oder Hochhausbau“, erläutert Biologiestudentin Celine Beckhausen. 

Naturwissenschaften näher bringen

Mit dem Ziel, Grundschülern die Naturwissenschaften näher zu bringen, ist das Leibniz JuniorLab an fünf Tagen in der Woche in der ganzen Region Hannover unterwegs. Um Einblicke in Wissenschaft und Technik zu geben, bringt das aus Studenten bestehende Team spannende Experimente mit, die die Themen für Kinder greifbar machen und zeigen, dass sie auch im Alltag von Natur und Technik umgeben sind. Interessierte Grundschulen finden unter leibniz-juniorlab.de weitere Informationen zu dem Angebot der Leibniz Universität Hannover. 

Von Sandra Remmer

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