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Leichtes Hochwasser hält sich

Seelze Leichtes Hochwasser hält sich

Schon wieder blicken Seelzer auf überschwemmte Weiden. Auch wenn Weidetierhalter in Ufernähe Acht geben müssen,  bleibt die Hochwasserlage der Meldestufe 3 erst einmal entspannt.

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Seelzes St. Martinskirchturm ragt am Horizont empor. Die Weiden zwischen Havelse und Seelze sind schon wieder überschwemmt.

Quelle: Patricia Chadde

Seelze.  Am Sonntag floss die Leine mit einem Pegelstand von 3,67 ganz gemählich an Seelze vorbei. Schmelzender Schnee und Regen ließen den Fluss aber seit Sonntag anschwellen und vielleicht klappt es ja bei diesem Hochwasser mit einer paar Schlittschuhflächen auf den überschwemmmten Weiden. 

Das gelbe Laub der Erdbeeren

Die Erdbeerpflanzen auf dem Selbstpflückerfeld haben ein hartes Jahr hinter sich. Kurz vor der Blüte kam Frost, dann immer wieder Hochwasser, was die Erntemengen niederiger ausfallen ließ. Jetzt leuchtet ihr gelbes Laub und bildet mit dem grauen Wasser auf der überschwemmten Weide, dem Grün des Weidegrases und den graubraunen Ästen der kahlen Bäume eine frischen Kontrast. 

Farbe der Flutbrücke spiegelt sich

Türkis schimmerndes Wasser gibt es in Seelze selten zu sehen. Derzeit spiegelt sich das Kupfergrün der Flutbrücke im Wasser der Leine und liefert damit eine ungewöhnliche Optik. Im Gegensatz zum natürlichen Grün von Wegesrand und Büschen wirkt es aber sehr künstlich.

Die Farbe der Flutbrücke spiegelt sich im Leinewasser, dass den Spazierweg derzeit unpassbierbar macht

Die Farbe der Flutbrücke spiegelt sich im Leinewasser., dass den Spazierweg derzeit unpassbierbar macht.

Quelle: Patricia Chadde

Greifvögel finden Nahrung

Nach dem Schneefall am Wochenende hat sich die Nahrungssituation für Greifvögel wieder verbessert. Weil Nagetiere ihre überschwemmten Behausungen am Leineufer verlassen, werden sie zur leichten Beute. Auch Pferde kommen nach der Schneeschmelze wieder ans Grünfutter, auch wenn das nicht mehr so gehaltvoll wie im Frühjahr ist. Allerdings rückt die Wasserlinie immer näher und überschwemmt die Weiden. 

Wenn das Wasser steigt, wird für die beiden Pferde am nördlichen Ortsrand das Grünfutter knapp

Wenn das Wasser steigt, wird für die beiden Pferde am nördlichen Ortsrand das Grünfutter knapp.

Quelle: Patricia Chadde

Weidegras wird weniger

Daher werden die Tierhalter das Frischfutter sicher bald durch Raufutter ersetzen müssen. Hauptsache die Pferde in der Nähe der Straße Am Steingrande werden nicht vom Wasser eingeschlossen. Aber bis dahin sind noch ein paar Zentimeter Spielraum. 

Aktueller Pegelstand der Meldestufe 3 hält sich weiterhin

Nach dem niedrigen Pegelstand vom vergangenen Sonntag mit 3,67 Meter an der Messstation Herrenhausen, liegt der Stand am Mittwochmittag rund 120 Zentimeter höher, nämlich bei 4,89 Metern. Laut Vorhersage wird sich die aktuelle Höhe des Wasserpegels erst einmal halten.

Von Patricia Chadde

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