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Umland Seelze Nachrichten Musikfestival Muse begrüßt fünf neue Künstler
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00:39 10.05.2018
Christoph Slaby (links) und Robert Leschik freuen sich auf das Musikfestival. Quelle: Sandra Remmer
Seelze

 Müde? Nein. Auch nach 19 Jahren Musikfestival Seelze – kurz „Muse“ – gehen Robert Leschik und Christoph Slaby voller Elan und Enthusiasmus an die Organisation der diesjährigen Ausgabe, die am 20. Juni beginnt und acht KOnzerte umfasst. „Es ist ein Privileg, dass wir das machen dürfen“, sagt Slaby und Leschik fügt hinzu:  „Es ist toll, die Künstler als Menschen kennen zu lernen. Es bilden sich richtige Freundschaften.“ Ohne dieses Netzwerk würde das Festival auch gar nicht existieren. „Die Künstler kommen einfach gerne zu uns, nicht unbedingt wegen der Gage“, sagt Slaby

Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr ist die Überschneidung mit der Fußball-Weltmeisterschaft. „Wir haben die Uhrzeiten so gelegt, dass sich Terminüberschreitungen mit Spielen der Nationalelf ausschließen“, sagt Leschik. Für die beiden steht fest: „Der Fernseher ist unsere Konkurrenz.“ Doch deswegen die ganze Veranstaltung zu verlegen, kam für die beiden nicht in Frage. 

Fünf neue Künstler

Den Auftakt der „Muse“ bildet am Mittwoch, 20. Juni, um 19.30 Uhr der Auftritt von Ohno Keisho aus Japan. Er will mit einer dreisaitigen japanischen Langhalslaute (Shamisen) außergewöhnliche Klänge in die St. Martinkirche bringen. Ein Muss ist laut den Organisatoren das zweite Konzert der Reihe, bei dem das Polizeiorchester am Mittwoch, 27.Juni, um 20 Uhr unter der Flutbrücke aufspielt. Schon zwei Tage später verwandeln die Hannover Harmonists das Foyer der Volksbank um 19.30 Uhr in einen Konzertsaal.

Zum ersten Mal beim Festival dabei ist Stephan Graf von Bothmer aus Berlin, der in der Dreifaltigkeitskirche am Sonnabend, 30. Juni, um 20 Uhr ein Stummfilmkonzert geben will. Von Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern Deutschlands und hat bisher mehr als 600 Stummfilme vor mehr als 110.000 Gästen vertont. In Seelze wird es der Harold-Lloyd-Klassiker „Safety Last“ sein. „Neuer Künstler und neuer Ort“, heißt es am Sonntag, 1. Juli. Um 17 Uhr öffnet der Kirchwehrener Künstler Wolfgang Tiemann sein Atelier, das 100 Zuschauern Platz bietet. Die musikalische Gestaltung übernimmt Countertenor Alex Potter, begleitet am Cembalo von Michael Fuerst. Als international bekannter Künstler hat Tiemann außerdem sein Händel-Portät für das Muse-Plakat 2018 zur Verfügung gestellt.

Konzerte unter freiem Himmel

Weiter geht es am Freitag, 6. Juli, um 19.30 Uhr mit einer weiteren Neuheit. Ovidiu Simbotin und Andrzej Barlog bringen mit Klavier und Violine Musiklandschaften zwischen Romantik und Impressionismus in den Alten Krug. Muse-Freunden bekannt ist Moto Harada, der am Sonnabend, 7. Juli, um 18 Uhr, seinen Flügel im Pfarrgarten aufbaut. Zum Abschluss des Festivals kommt die A-Capella-Gruppe „Basta“ am Sonntag, 8. Juli, um 17 Uhr in den Pfarrgarten. Sie ist ebenfalls zum ersten Mal beim Festival dabei. Karten für alle Termine der Muse gibt es ab sofort bei Petri&Waller in Seelze. Der Verkauf im Internet wird in Kürze frei geschaltet. 

Von Sandra Remmer

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