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Muse endet mit gelungenem Experiment

Seelze Muse endet mit gelungenem Experiment

Mit einer vollbesetzten St.Martinskirche und einem Konzert, das aus dem Rahmen fällt, ist das Musikfestival Seelze am Wochenende zu Ende gegangen. Doch für Muse-Macher Christoph Slaby ist nach der Muse vor der Muse, und schon in der kommenden Wochen beginnen die Vorbereitungen für die 19. Muse in Seelze.

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Beim Abschlusskonzert der Muse bleibt kein einziger Platz frei.

Quelle: Sandra Remmer

Seelze. Es war ein Versuch - und er ist geglückt. Mit einer Musikreise durch die Jahrzehnte, gesungen vom Chor Con Spirito, mit professioneller Unterstützung durch den Moderator und Saxofonist Felix Krügel und den Arrangeur und Jazzmusiker Stephan Abel ist die 18.Muse zu Ende gegangen. Zum ersten Mal haben mit Con Spirito keine professionellen Musiker auf der Bühne gestanden.

Neun ganz unterschiedliche Konzerte konnten die Muse-Fans zwischen Juni und September genießen, mehr als 1000 Besucher sind gekommen. Wie jedes Jahr war es Christoph Slaby und Robert Leschik ein besonderes Anliegen eine Mischung anzubieten, die verschiedene Stilrichtungen beinhaltet. "Jedes Jahr guckt man, was man dem Publikum Neues bieten kann", erzählt Christoph Slaby. Und was dem einen gefällt ist nicht unbedingt etwas für den anderen. "Jedes Konzert hat sein eigenes Publikum", ergänzt Slaby. Aus Erfahrung weiß er, dass die Besucher teilweise von weit her anreisen, um ihren Lieblingskünstler zu erleben. "Bei Younee kamen die Gäste sogar aus Kassel zu uns", erzählt der Muse-Erfinder.

Zwischen 400 und 500 Stunden ehrenamtliche Arbeit investiert Christoph Slaby jedes Jahr in die Organisation des Festivals und bemüht sich dabei auch, den Künstlern alle Wünsche zu erfüllen. "Wenn jemand um zehn Uhr abends noch etwas essen möchte, dann finde ich ein Restaurant in dem das möglich ist", sagt Slaby. Und die Künstler danken ihm diese individuelle Betreuung. Eine große Gage kann der Seelzer den Musikern nicht bieten, dafür aber eine familiäre Atmosphäre, ein herzliches Willkommen und tolles Publikum - und das kommt an. "Wir haben unendlich viele Anfragen von Künstlern, die zu uns kommen wollen", berichtet Slaby. Doch wer kommen darf und wer nicht, darüber entscheidet der Experte erst, nachdem er den Bewerber live auf der Bühne erlebt hat. "Ich besuche jedes Konzert und schaue mir den Künstler an, bevor ich ihn einlade", verrät Slaby. Denn seinem Anspruch "klein aber fein" will er gerecht bleiben. Und so dürfen sich Muse-Fans auch im kommenden Jahr wieder auf ein facettenreiches Programm freuen, bei dem es ein Wiedersehen mit so festen Größen wie Moto Harada und dem Bundespolizeiorchester gepaart mit verschiedenen Neuzugängen gibt. 

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