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00:42 31.05.2018
Die Dreharbeiten zur NDR-Sendung "Mein Nachmittag" ziehen am Montagmorgen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Quelle: Sandra Remmer
Seelze

„Von der dörflichen Schulklasse bis zur traditionellen Friseurstube: Das Heimatmuseum in Seelze bei Hannover präsentiert lokale Geschichte zum Anfassen“, mit dieser Einleitung kündigt der NDR auf seiner Homepage den Inhalt der aktuellen Sendung „Mein Nachmittag“ an, in der Reporter Sven Tietzer dem Museum einen Besuch abstattet. Eine Stunde lang plaudert der Journalist darin mit Heinz Gehrke und Knut Werner vom Heimatmuseum und lässt sich aus der Vergangenheit, der Gegenwart und über die Zukunft berichten. Am Vormittag sorgten Dreharbeiten vor dem Veranstaltungszentrum Alter Krug für viele aufmerksame Blicke der Passanten. Der Schauplatz diente als Drehort für verschiedene Einspieler, die in der Sendung gezeigt werden. Die Hauptrollen darin spielen Reitergeneral Michael von Obentraut und sein Gefolge, die in historischen Kostümen ein Stück Stadtgeschichte nachspielen. Das Reporter-Team vom NDR erhielt außerdem einen kurzen Einblick in die Umbauarbeiten im Alten Krug, in den das Heimatmuseum im Juli seinen Umzug plant. Immer mehr Seelzer gesellten sich zu der Szenerie, die den Beginn einer historischen Stadtführung zeigt und mit dem Auszug von Reitergeneral und Gefolge in Richtung Hannover endet.

Zahlreiche Passanten verfolgen die Dreharbeiten vor dem Alten Krug am Montagmorgen.

„Es hat mir schon immer Spaß gemacht, mich zu verkleiden“, erzählt Gudrun Jakusch. Gemeinsam mit ihrem Mann Ernst verstärken die beiden die Schauspieltruppe als Lise und Hans schon seit gut acht Jahren. „Dass wir ins Fernsehen kommen, ist natürlich ein Highlight“, sagt Ernst Jakusch. Seit etwa sechs Jahren mit dabei ist Nanette Bystron, die ganz in schwarz gekleidet und dekoriert mit mehreren Stoffratten ein echter Blickfang ist. „In unserer Gruppe bin ich für die Kinder zuständig“, erzählt die Laiendarstellerin. Der Auftritt im Fernsehen ist für alle eine echte Premiere. Auch Museumsleiter Heinz Gehrke sagt: „Damit habe ich nicht gerechnet.“

„Ich habe beim NDR angerufen und das Heimatmuseum für die Sendung „Mein Nachmittag“ vorgestellt“, erzählt Evelyn Werner. Schon ein paar Tage später sei der Rückruf des Senders erfolgt und Details konnten besprochen werden. Für den Verein ist der Sendezeitpunkt auch deshalb wichtig, weil sowohl der neue als auch der alte Standort auf diese Weise mit einbezogen sind. Wer die Sendung am Montagnachmittag verpasst hat, kann über die Mediathek des Norddeutschen Rundfunks eine Aufzeichnung der Folge ansehen.

Von Sandra Remmer

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