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Umland Seelze Nachrichten Brüder-Grimm-Schule liegt gut im Zeitplan
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00:17 21.08.2017
Von Thomas Tschörner
Architekt Frank Schaper (links), Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth, Bürgermeister Detlef Schallhorn und Schulleiterin Betty Ahrens versenken die Kupferröhre in den Grundstein. Quelle: Thomas Tschörner
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Letter

Seelze gestalte seine Grundschullandschaft komplett um, sagte Schallhorn. Der erste Schritt sei der Neubau der Brüder-Grimm-Schule, der eine gute Entscheidung des Rates sei. Geplant sei eine vierzügige Ganztagsgrundschule, die für Inklusion geeignet sei und hohe energetische Standards nahe dem Passivhaus habe. Die Gesamtkosten betragen 12,6 Millionen Euro. "Das ist Geld, das die Stadt eigentlich nicht hat", räumte Schallhorn ein. Dennoch sei das Geld für den Schulbau gut angelegt. "Und wir liegen im Zeitplan, was ja bei anderen großen Bauvorhaben in Berlin oder Hamburg nicht geschafft wurde." Um den Baufortschritt nicht zu behindern, habe die Stadt eine verspätete Grundsteinlegung in Kauf genommen. Denn eine Feier in den Sommerferien sei nicht infrage gekommen, weil Kinder und Lehrer dabei sein sollten. Ende 2018 werde der erste Bauabschnitt fertig sein, dann könnten Anfang 2019 die Räume bezogen und der Mitteltrakt abgerissen werden. Ebenfalls 2019 soll der zweite Bauabschnitt vollendet werden.

Der Bürgermeister zeigte sich der Brüder-Grimm-Schule besonders verbunden: Schließlich wurde er dort 1967 und damit vor rund 50 Jahren selbst eingeschult. "Mit der Sporthalle verbinden mich besondere Erinnerungen - Sport war nicht so meins", sagte Schallhorn.

Schulleiterin Betty Ahrens erinnerte an den schlechten Zustand der Brüder-Grimm-Schule, an die sie vor fünf Jahren gekommen war. Alles sei marode gewesen, die Klassenräume klein, die Luft schlecht. In der Politik sei sie auf offene Ohren gestoßen. Dass die Stadt kein Geld hat, ließ Ahrens nicht gelten. "Die Zukunft ist hier. Wir bilden die Kinder aus, dass sie auf weiterführende Schulen gehen können." Ahrens dankte besonders der städtischen Projektleiterin Andrea Kaemmerer und Holger Zitting vom Gebäudemanagement der Stadtverwaltung.

Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth verwies darauf, dass sich Letter schon immer für vernünftige Schulen eingesetzt habe. Der wachsenden Bevölkerungszahl geschuldet, seien die Gebäude immer wieder vergrößert oder erneuert worden. "Das ist jetzt die siebte neue Schule, die wir in Letter haben." Nicht alle Grundschüler würden den Neubau noch selbst nutzen können, weil sie bei der Fertigstellung schon an weiterführenden Schulen unterrichtet würden. "Ihr könnt euch aber später erinnern, dass ihr den Bau der Schule miterlebt habt und auch wisst, wo die Kupferrolle eingemauert ist", sagte Hackbarth.

Eine zukunftsfähige Schule sei das Ziel der Planer, sagte Architekt Frank Schaper vom Planungsbüro ARGE 21. Um einen großen Raum, den Marktplatz der Schule, gruppierten sich die Klassenräume. Gruppenarbeit sei in dem Neubau gut möglich, die Ansprüche der Inklusion berücksichtigt. "Wir wollen Qualität liefern und gleichzeitig den Kostenrahmen einhalten", sagte er.

Ihre eigene Sicht der Bauarbeiten schilderten die Jungen und Mädchen der dritten Klassen in einem kleinen Musical. Um den störenden Lärm der Baustelle ging es dabei ebenso wie das Verständnis der Kinder für die Arbeiter.

Fotostrecke Seelze: Brüder-Grimm-Schule liegt gut im Zeitplan

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