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Umland Seelze Nachrichten Diakone wollen Brücken bauen
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00:34 09.05.2018
Steffen Eismann und Silke Buss sind die neuen Diakone in Seelze. Quelle: Sandra Remmer
Seelze

 Mit zwei ganz unterschiedlichen Schwerpunkten haben Silke Buss und Steffen Eismann im November vergangenen Jahres ihre Dikoniestellen in der Kirchenregion Seelze angetreten. Während Silke Buss sich auf Angebote für Familien und Kinder konzentriert, kümmert sich Steffen Eismann um die Senioren in der Stadt. Am Sonntagmorgen hat Superintendent Karl Ludwig Schmidt die beiden  den Gemeindemitgliedern vorgestellt. Im anschließenden Empfang gab es ausreichend Zeit für Gespräche und Informationsaustausch.

Angebote für Kinder und Eltern geplant

Das regionale Projekt „Elise“ (Eltern und Kinder in Seelze) liegt Silke Buss besonders am Herzen. „Ich bin durch meine Arbeit als Heilerzieherin und Motopädagogin an die Diakonieausbildung gekommen“, erzählt Buss. Schon immer habe sie intensiv mit Kindern gearbeitet und sich um die Frühförderung von verhaltensauffälligen Kindern gekümmert. Und diese Berufserfahrung bringt sie mit in das Elise-Projekt. Eltern-Kind-Treffs, Krabbelgruppen, Angebote für Kinder, all das möchte sie in allen zur Kirchenregion Seelze gehörenden Gemeinden etablieren.

„Beim Kindertreff in Lohnde wurden wir regelrecht überlaufen“, erzählt sie von einem erfolgreichen Beispiel. Damit auch Migranten von den Angeboten profitieren können, werden aktuell auch Flyer auf Arabisch übersetzt. Unterstützt wird die Integration auch durch die enge Zusammenarbeit mit dem sozialen Netzwerk und Maria Burmeister als Integrationsbeauftragte der Stadt. Als langfristiges Projekt möchte Buss ein Familienzentrum eröffnen. 

Grundschüler besuchen Senioren

Das „Netzwerk Seniorenseelsorge Seelze“ hat sich Steffen Eismann auf die Fahne geschrieben. Der 35-jährige Hannoveraner hat nach seinem Studium der Sozialen Arbeit und Religionspädagogik  sein Anerkennungsjhar mit dem Schwerpunkt Seniorenseelsorge im Stephansstift in Hannover absolviert. Erste Erfolge seiner Arbeit in Seelze kann er bereits präsentieren. „An der Brüder-Grimm-Schule gibt es seit Kurzem den Kursana-Club. Alle vierzehn Tage besuchen Grundschüler dann Senioren im Kursana“, sagt Eismann.

Zudem arbeitet er in den Seniorenkreisen der Kirchengemeinden, ist in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen unterwegs und pflegt Kontakt zum Seniorenbeirat der Stadt. In die Senioreneinrichtungen kommt er auch, um dort Andachten zu halten. „Das ist insbesondere für ältere Menschen schön, die die Einrichtung nicht mehr verlassen können“, sagt Eismann. 

Ein gemeinsames Ziel verfolgen Silke Buss und Steffen Eismann ebenfalls: Ein Begegnungscafé zu schaffen, in dem sich alle Generationen zusammen treffen. Als Symbol dafür steht der Regenbogen, das ursprüngliche Symbol der Elise, der nun durch eine typische Seelzer Brücke ergänzt wird. 

Von Sandra Remmer

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