Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Sattelzug behindert für zwei Stunden Verkehr
Umland Seelze Nachrichten Sattelzug behindert für zwei Stunden Verkehr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 23.09.2013
Nadelöhr Innenstadt: Zwei Stunden lang müssen sich die Autoschlangen abwechselnd an dem Sattelzug vorbeischlängeln. Quelle: Oliver Kühn
Anzeige
Seelze

Im Großen und Ganzen läuft der Verkehr auf der Hannoverschen Straße ganz leidlich - trotz des deutlich erhöhten Verkehrsaufkommens seit dem Neubau der Eisenbahnbrücke an der Göxer Landstraße. Doch sowie ein Hindernis auftaucht, wird die wichtigste West-Ost-Verbindung in der Stadt zum Nadelöhr. So wie am Freitag, als ein Sattelzug in Höhe des Blumengeschäfts am Friedhof und des gegenüberliegenden Kiosks den Verkehr mehr als zwei Stunden massiv behindert hat. Der Lastwagen musste einen Bagger von einer anliegenden Baustelle und mehrere Schaufeln aufladen, was sich letztlich als langwieriges Manöver herausstellte.

Verkehrsbehinderungen wie am Freitag im Fall des Sattelschleppers seien keine Ausnahme, sagt Ute-Karin Schubert. An der benachbarten Baustelle an der Hannoverschen Straße 25, wo in zweiter Reihe Wohnungen entstehen, gebe es regelmäßig Rückstaus, sagt die Kioskinhaberin: „Bei Anlieferungen herrscht hier oft Chaos.“ Wenn dann noch Polizei und Feuerwehr mit Blaulicht zu einem Einsatz müssen, so wie am Freitag zu dem im Auto eingeschlossenen Jungen am Fachmarktzentrum, wird es schon mal schnell unübersichtlich – und das ist offenbar vor allem für ältere Menschen ein nicht unerhebliches Problem. „Wenn die Senioren vom Alten Krug kommen, am Kiosk auf der gleichen Straßenseite noch eine Zeitung kaufen und dann zum Friedhof wollen, kommen sie manchmal gar nicht rüber“, hat die 67-jährige Edith Kappmeier beobachtet. „Wir bringen die Leute dann persönlich rüber“, bestätigt Schubert. Auch die Blumenhändlerin gegenüber verfahre so. Denn die nächste Fußgängerampel ist rund 150 Meter entfernt – und das ist nicht nur für ältere Menschen oft zu weit. Für Michael Schubert, Mitglied der Ortsfeuerwehr Seelze, gibt es noch einen weiteren Aspekt: „Nachmittags gegen 16 Uhr geht hier fast nichts mehr, bei einer Alarmierung ist es schwierig, hier wegzukommen.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Missliche Lage für eine Mutter: Ihr zweijähriger Sohn hatte sich am Freitag gegen 10.55 Uhr auf einem Parkplatz des Fachmarktzentrums an der Hannoverschen Straße im Wagen der Familie eingeschlossen.

Thomas Tschörner 20.09.2013

Eine Störung war offenbar Ursache für die vielen Rückstaus von der Klappenburgbrücke bis ins Zentrum von Letter. Das hat am Donnerstag die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover mitgeteilt.

22.09.2013

Die Lebenshilfe zählt zu den größten Arbeitgebern Seelzes. Jedes Jahr treten mehr als zehn Menschen mit Behinderungen eine Ausbildung in der Einrichtung an.

22.09.2013
Anzeige