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Umland Seelze Nachrichten Schulbau in Harenberg ist frühestens in vier Jahren fertig
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11:31 26.02.2018
Die Grundschule in Almhorst soll nicht vorzeitig aufgelöst werden. Quelle: Mirko Bartels (Archiv)
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Almhorst/Harenberg

 Eine vorzeitige Auflösung des Schulstandortes Almhorst ist derzeit nicht geplant, der geplante Neubau der Grundschule Harenberg in frühestens vier Jahren fertig, beantwortet die Verwaltung eine Anfrage von Petra Cordes (CDU). Cordes, die neben ihrer Tätigkeit im Rat der Stadt Seelze auch Almhorsts Ortsbürgermeisterin ist, hatte auf den Nachtrag der Stadt zur Stabilisierungsvereinbarung verwiesen. Darin wird unter anderem das Schulgrundstück Almhorst zum Verkauf vorgesehen.

Ortsbürgermeisterin Petra Cordes, hier am Denkmalsplatz, hatte nach der möglichen künftigen Nutzung für das Schulgrundstück gefragt. Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)

Die Stadt Seelze will in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro in ihre Schullandschaft und Kindertagesstätten investieren. Gleichezeitig sollen nicht mehr benötigte Flächen veräußert werden, darunter auch das Schulgrundstück in Almhorst mit der Außenstelle der Astrid-Lindgren-Schule. Denn mit der Fertigstellung der neuen Grundschule in Harenberg sollen dort Almhorsts Kinder beschult werden.

Der Neubau der Harenberger Schule wird sich jedoch noch etwas hinziehen, die Verwaltung rechnet mit einer Fertigststellung in frühestens vier Jahren. Derzeit liefe die Bedarfsplanung. Erst dann könne das Grundstück erworben, der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Parallel müsse in einem EU-weiten Vergabeverfahren die Planung beauftragt werden. Nach den politischen Beschlüssen folge dann die Baugenehmigung und die Ausschreibung der einzelnen Gewerke. „Nach heutigen Erfahrungen wird das gesamte Verfahren bis zur Fertigstellung einer neuen Schule mindestens vier Jahre in Anspruch nehmen“, erklärt Bürgermeister Detlef Schallhorn in seiner Antwort an Cordes. 

Für eine vorzeitige Auflösung des Grundschulstandortes Almhorst gebe es bisher keine Pläne, versichert Schallhorn. Das Grundstück, das mit der kleinen Schule und dem Feuerwehrhaus bebaut ist, seit rund 1800 Quadratmeter groß. Nach Einschätzung der Stadt hat das Schulgebäude einen Wert von derzeit gut 100.000 Euro ist ist in 27 Jahren vollständig abgechrieben. Das dazu gehörige Grundstück wird mit einem Buchwert von rund 43.500 Euro geführt. Ende Dezember 2016 habe der Bodenrichtwert in Almhorst bei 135 Euro je Quadratmeter gelegen. Die Verwaltung hält eine moderate Preissteigerung für wahrscheinlich. 

Cordes verweist in ihrer Anfrage darauf, dass der vordere Teil des Geländes von der Grundschule und der hintere von der Feuerwehr genutzt wird. Die Gebäudeteile seien miteinander verbunden und würden gemeinschaftlich versorgt, etwa mit Wasser und Heizung. Eine Nachnutzung für privaten Wohnungsbau sei damit nahezu unmöglich oder mit zusätzlichen Kosten verbunden, meint Cordes und fragt nach Nutzungskonzepten. Derzeit gebe es keine Nachnutzungskonzepte für das von Schule und Feuerwehr gemeinsam genutzte Grundstück, erklärt Schallhorn.

Von Thomas Tschörner

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