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So gedenken die Seelzer der Opfer von Gewalt

Seelze So gedenken die Seelzer der Opfer von Gewalt

In vielen Seelzer Ortsteilen wurden am Sonntag anlässlich des Volkstrauertages Kränze niedergelegt und der Opfern von Krieg und Gewalt gedacht. An der Kirche St. Martin in Seelze betonte Ortsbürgermeister Alfred Blume die Aktualität des Gedenkens.

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Ortsbürgermeister Alfred Blume (rechts) und sein Stellvertreter Werner Brzuska gedenken am Ehrenmal vor St. Martin der Opfer von Gewalt

Quelle: Linda Tonn

Seelze.  „Wo Trauer ist, da sind auch Tränen“, sagte Werner Brzuska, der stellvertretende Ortsbürgermeister von Seelze – und er meinte damit die dicken Tropfen, die bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal vor der Kirche St. Martin vom Himmel fielen. Geschützt unter dem Regenschirm verfolgten die Seelzer die feierliche Gedenkminute zum Volkstrauertag. Auch in vielen anderen Ortsteilen wurden am Sonntagvormittag Kränze an Denkmälern niedergelegt und so an die Opfer der beiden Weltkriege gedacht.

Kein Relikt aus alter Zeit

Stimmungsvoll eröffnete die Bläsergruppe Saxofresh die Kranzniederlegung mit Leonard Cohens „Hallelujah“. „Wir müssen an einem solchen Tag aktiv für den Frieden werben“, sagte Ortsbürgermeister Alfred Blume in seiner Ansprache. Unter den Opfern der beiden Weltkriege seien viele Seelzer gewesen. Sie dürfe man nicht vergessen. Allerdings sei es auch wichtig, den Leidtragenden aktueller Kriege zu gedenken: „Helfen wir denen, die ihre Wurzeln verloren haben, wieder Fuß zu fassen.“ Mitglieder der Ortsfeuerwehr Seelze legten anschließend ein Blumengesteck am Denkmal nieder. Der Volkstrauertag sei kein Relikt aus alter Zeit, mahnte Blume. „Er ist so aktuell wie nie zuvor.“

Von Linda Tonn

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