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Umland Seelze Nachrichten Seelzes Bäume und Sträucher werden ausgeschnitten
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14:39 21.02.2018
Die exklusive Aussicht lässt sich nicht genießen, denn die Aufmerksamkeit gilt allein den abgestorbenen Ästen. Quelle: Patricia Chadde
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Seelze

 Die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes waren am Valentinstag nicht romantisch, sondern ganz pragmatisch mit Schere und Kettensäge im Einsatz. Da die Rückschnittarbeiten an Sträuchern und Bäumen gemäß den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes in der freien Landschaft nur bis zum 28. Februar zulässig sind, werden aktuell mehrere Gärtner schwerpunktmäßig mit diesen Aufgaben in der Feldflur beschäftigt. Aber am Valentinstag standen unter anderem die alten Eichen vor dem Alten Krug auf dem Arbeitsplan. Dort schnitten die Miitarbeiter Totholz aus den Bäumen, deren Kronen inzwischen eine stattliche Höhe ereicht haben. Aus diesem Grund wurde auch ein Hubsteiger genutzt um die Kronen professionell auszulichten. Nach jeweils lauten „Vorsicht“-Ruf krachten die  abgesägten Äste auf den Platz, der natürlich abgesperrt und von den Mitarbeitern persönlich gesichert worden war. Neben dem ungewohnten Anblick eines Hubsteigers im Stadtkern staunten zahlreiche Passanten auch über die Mengen des Baumschnitts, der gleich auf Transporter geladen und auf dem Betriebshof in Letter bis zum Schreddern gelagert wird. 

Aufmerksame Beobachter können am Donnerstag eine Kolonne des Betriebshofes in der Nähe der K 356 östlich von Gümmer in Leinenähe entdecken. Dort soll der Überhang von Sträuchern und Bäumen zurückgeschnitten werden, um die Wirtschaftswege auch für große Landmaschinen frei zu halten. Sybille Brenner, Seelzes Produktverantwortliche für Feld, Flur und Parkanlagen koordiniert diese Einsätze: „Im Januar und Februar bilden vor allem die Arbeiten in der Feldflur, also in der freien Landschaft, unseren Einsatzschwerpunkt“, so die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Sie weiß:  „Den Seelzern fällt schon auf, dass sie unsere Kolonnen im Januar und Februar nicht so häufig im Stadtbild sehen, wie gewohnt“. Bis zur Verwertung des Baumschnitts zeigt die Stadtverwaltung ihre grüne Seite. „Unsere klein gehäckselten Stämme und Äste werden natürlich wieder zur Pflege von Parkanlagen und Beeten eingesetzt“, so Sybille Brenner über den ewigen Kreislauf. 

Von Patricia Chadde

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